Wenn Gott durch Boten spricht
Predigt

Wenn Gott durch Boten spricht

Peter UnsinnPeter Unsinn
Sonntag, 16. März 2025 · 10:00 Uhr
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Transkript

Zum Mitlesen oder gezielten Springen zu Passagen.

Unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Ich freue mich, euch zu sehen und mit euch zusammen weiter darüber nachzudenken, wie Gott denn zu uns spricht. Heute heißt es: Wenn Gott durch Botschafter spricht. Und etwa 70 Mal wird in der Schrift berichtet, dass Engel als Botschafter Gottes auftreten – also dass sie zu Menschen sprechen oder dass Menschen umgekehrt dem Engel zum Beispiel nach einem Traum oder einer Vision um eine Erklärung bitten. Jetzt könnte man ja meinen: Vielleicht hört das mit den Engeln irgendwie nach Pfingsten und nach der Ausgießung des Heiligen Geistes auf. Aber nein, auch in der Apostelgeschichte gibt es nochmal sechs Stellen, wo Engeln handelnd und sprechend auftreten. Und die letzte in der Apostelgeschichte lese ich euch mal vor: „Letzte Nacht“, sagt Paulus, „trat ein Engel des Gottes, dem ich gehöre und diene zu mir und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser treten. Sehe, Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir im Schiff sind.“ Und dann folgt ja diese tolle Rettung aller Leute – alle Gefangenen, die dann nicht getötet werden durch die bewachenden Römer. Sondern alle kommen, so wie der Engel das sagt, in die Freiheit. Vermutlich werden die allerwenigsten von uns vielleicht auch kaum einer sagen: Ja, mit Engeln, da habe ich schon was erlebt. Und die Schrift ermutigt uns auch gar nicht, sozusagen irgendwelche Engellehren zu entfalten oder da in die Tiefe reinzugehen. Sondern sie zeigt damit einfach: Gott ist jemand, der es mit dem Reden mit uns sehr ernst meint. Und manchmal vielleicht sind sogar die Engel nötig, damit dieses Reden tatsächlich bei einem Menschen dann auch ankommt. Aber die Schrift sagt uns auch in verschiedener Weise, wozu diese Engel, wenn sie reden zu Menschen denn überhaupt gut sind. Im Hebräerbrief heißt es: „Sind sie nicht alle dienstbare Geister ausgesandt zum Dienst, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen?“ Also Gott gebraucht seine Engel als Helfer, damit unser Heil zur Entfaltung kommt. So, jetzt gehen wir mal weiter zu Botschaftern, die wir eindeutig häufiger erleben und wahrnehmen – nämlich wenn Gott durch Menschen zu uns spricht. Manchmal erleben sie vielleicht so direkt, als ob jemand sozusagen wie zu uns geschickt ist. Und manchmal begegnen wir einfach Menschen und sie sprechen mit uns. Christoph hat letzten Sonntag eine, wie ich finde, sehr gute Predigt gehalten und darüber gesprochen, wie Gott prophetisch zu Menschen redet. Und der Kernvers war: „Wer prophetisch redet, der redet für Menschen.“ Er baut auf, ermutigt – man kann es auch ermahnt übersetzen – und spendet Trost. Und dann noch mal: Wer prophetisch redet, baut dadurch die Gottesgemeinde auf. Und ich habe gehört, dass es hinterher noch die einen oder anderen Fragen gab: Wie ist denn das überhaupt heute? Oder wie sieht denn das heute aus? Drum ein paar Gedanken: Wie ist es, wenn Menschen in dieser Weise aufbauen, ermutigen, Trost spenden? Und es hat auch sozusagen eine Dimension von Gott, wo Gott etwas offenbart einem Menschen deutlich macht. Also eindeutig ist: Wir leben nicht mehr in der Zeit des Alten Testaments. Also wir haben nicht mehr diese einzelnen großen Propheten oder eben punktuell mal einen Führer, einen Herrnherrscher, ein Prophet, ein König, der mit dem Geist gefüllt wird und der dann prophetisch auch reden darf. Seit Jesus können wir alle um Gottes Geist bitten und können alle mit Gottes Geist erfüllt werden. Und Gottes Geist wird versuchen, zu jedem von uns zu reden. Paulus sagt dazu: „Dass das sozusagen für alle gilt.“ – „Ihr könnt alle prophetisch reden, doch einer nach dem anderen, damit alle lernen und alle ermahnt oder ermutigt werden.“ Also jeder von euch hier kann von Gott potenziell als so ein prophetischer Bote gebraucht werden. Und die Schrift macht deutlich: Sozusagen der Grundklang von so einem prophetischen Reden muss stimmen. Das Ganze gehört in den Kontext einer Gemeinde am allerbesten. Und dieser Grundklang, der stimmen muss, ist: Es muss aufbauen, ermutigen – manchmal auch ermahnen und trösten. Und wir sollen gemeinsam daraus lernen und alle sind begabt, in einer Gemeinde das Gesagte auch abzuwägen, zu beurteilen. In der Bibelübersetzung „Das Buch“ heißt es dazu in 1. Korinther 14,29: „Von denen, die eine prophetische Begabung haben, sollen zwei oder drei reden und danach sollen alle anderen diese Aussagen miteinander abwägen.“ Hier macht Paulus deutlich, dass sich diese prophetische Begabung auch bei Einzelnen zuspitzt kann. Also: dass sie bei einzelnen Menschen gehäuft oder wiederkehrend auch auftritt – bei anderen in einem einzelnen Rahmen. Aber selbst wenn sich das zu so einem Dienst zuspitzt, sagt Paulus: Alle anderen sind fähig abzuwägen, zu beurteilen. Passt das Gesagte zu Gottes Wort? Und was hat es uns denn als Gemeinde zu sagen? Und Paulus geht noch einen Schritt weiter. Er macht deutlich, dass das sich wie zu einem Dienst anscheinend in den alten ersten Gemeinden zugespitzt hat. Aber selbst dann ist ein solcher Prophet nur Teil eines insgesamt fünffachen Dienstes. Paulus schreibt: „Er, nämlich Gott, hat die einen als Apostel gegeben, andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer.“ Ich weiß, ich war selber in solchen Gemeinden oder auf Konferenzen – manchmal treten in der sogenannten charismatischen Szene Propheten mit einem sehr hohen und aus meiner Sicht oft falschen Anspruch auf. Und auch in Gemeinden passiert das. Aber es ist deutlich: Im Neuen Testament kann es nicht sein, dass einer auftritt in der Gemeinde und sagt: „So spricht der Herr.“ – „Und so tut und hört deswegen, was ich euch sage!“ Nein. Wer so als Prophet auftritt in einer Gemeinde oder auch nur mit einem einzelnen prophetischen Wort und sich der Prüfung durch eine versammelte Gemeinde widersetzt oder einer Gemeinde auch die Fähigkeit und das Recht – oder die Geistbegabung – abspricht, das zu prüfen: Der disqualifiziert sich aus meiner Sicht sofort und automatisch. Und persönlich denke ich: Wenn das, was Sie die letzten Monate erlebt haben oder auch die letzten Jahre mit den großen Krisen und auch jetzt mit den politisch kaum abzusehenden Wirren – wenn sich das weiter so entwickeln wird – dann werden wir meines Erachtens neu auch prophetische Wegweisungen von Gott brauchen. Also nicht nur das, was wir uns prophetisch zusprechen im Ermahnen, im Trösten, im Erbauen – sondern auch wirklich Dinge, wo Gott uns sein Wort betont oder uns auch Blicke gibt, was dran ist. Aber es ist deutlich: Wenn sowas passiert, es wird geprüft in der Gemeinde und gemeinsam muss erkannt werden, was folgt daraus. Und mit diesem fünffachen Dienst macht Paulus auch deutlich: Das ist ein Teil des Gemeindekontextes – und da gehören die anderen sozusagen Richtung von Gemeinde auf Bau oder auch von Diensten dazu. Ein Prophet ist eingebunden in den Dienst von Aposteln, das sind mehr so die Visionäre, auch die Gemeindengründungen vernetzen. Von Evangelisten, die sehr stark diese Fähigkeit nach außen haben. Von Hirten, die mehr die Seelsorgefunktion wahrnehmen oder Fähigkeit haben. Und von Lehrern, die eben ganz massiv das Wort Gottes entfalten können. Also jeder von diesen Diensten kann nur funktionieren in der Einbettung mit den anderen Diensten – auch so die Prophetie. Ich denke aber: Der Missbrauch, der dort manchmal passiert und auch Angst macht und auch manipuliert – der darf uns nicht sozusagen davon jagen, dass wenn Gott sprechen will und es passiert in einer guten biblischen Weise, trotzdem zu hören, was Gott zu sagen hat. So, eins weiter. Ich denke: Dass Reden von Gott ganz oft einfach im Miteinander passiert – speziell die Briefe des Neuen Testaments betonen mit einem Wort, was man miteinander, einander, füreinander, gegeneinander, untereinander übersetzen kann. Dass dort ein starkes Reden Gottes stattfinden kann. Also zum Beispiel: „Tröstet und erbaut einander“, erster Thessalonischer Brief; „Spornet einander an“, Hebräerbrief; „Lehrt und ermahnt einander“, Kodosa; „Ermuntert einander“, Epheserbrief. Und da wird nicht immer explizit gesagt, sozusagen bei jeder dieser Formalierungen: So redet Gott. Aber wir wissen aus Erfahrung: Wenn wir in so einen Gottesdienst kommen – dass Gott manchmal vor so einem Gottesdienst, nach einem Gottesdienst, im Nachklang unter der Woche, eben durch andere Geschwister zu uns spricht, indem er uns eine Ermutigung, einen Trost, eine Anfrage zum Nachdenken zukommen lässt. Also: Gott spricht durch Botschafter – und manchmal sind auch schlichtweg einfach Menschen, die uns ein Wort Gottes sagen, die uns ermutigen. Die, die Gott als Botschafter gebraucht oder wir, die uns gebrauchen lassen, dürfen. So, eine letzte Schiene: Manchmal ist auch schlichtweg ein guter Rat etwas, wodurch Gott wirkt. Im Alten Testament – speziell in den Sprüchen – wird oft die Weisheit, einen Rat anzunehmen, dem Nacken gegenüber gesetzt, der sich eben nichts sagen lässt. Und ich möchte mit euch jetzt mal noch einen so einen weisen Rat anschauen. Und zwar steht er in 2. Mose 18, Verse 13 bis 26. Dabei bekommt Mose einen Rat und er hört auch auf diesen Rat. Die Ausgangssituation: Mose spricht dem Volk Ganztagsrecht. Es wird nicht deutlich, wie oft das stattgefunden hat – aber es wird deutlich: Immer wenn Mose das tut, gibt es lange Schlangen und von morgens bis spätabends stehen die Leute und warten, dass ihre Streitigkeiten oder Fragen geregelt werden. Und es ist selbstverständlich geworden. Diese Gewohnheit hat sich eingeschliffen – und niemand stellt die in Frage. Außer dem Schwiegervater von Mose, Jethro, der ein Nicht-Israelit war, ein Priester aus einer anderen Religion – auch wenn anscheinend Gott gegenüber offen oder ihn auch mit akzeptierend ehrend. Er stellt eine Frage: „Die Leute stehen den ganzen Tag, damit du ihre Streitfälle klärst. Warum musst du das alleine tun?“ Eine sehr berechtigte Frage, auf die aber sonst anscheinend keiner kam. Und ich glaube: Es ist eine gute Frage, die wir uns auch in einem Gemeindetext stellen dürfen. Warum macht das nur einer allein oder muss das nur einer allein machen? Warum muss ich Dinge allein tun? Oder warum musst du – oder jemand von euch – Dinge alleine tun? Oft steckt hinter diesem Alleinetun die beste Absicht. So auch bei Mose: eine gute, fromme Absicht. Er sagt: „Sie kommen zu mir, um Gott zu befragen.“ Und wenn sie Streit haben, damit ich ihnen schlichte und ihnen Gottes Anweisungen mitteile. So jetzt können auch die besten Absichten schädlich werdend werden. Oder wie hier beschrieben – sie können kräftezehrend nur zum Ziel führen. Aber wir alle wissen: Wenn die besten Gewohnheiten sich dann erstmal eingeschlichen haben, dann werden die ganz schwer hinterfragbar. Und es gehört Mut oder Weisheit dazu, zu so einer eingeschliffenen Gewohnheit eine Einschätzung zu geben. So der Jethro – der wagt diese Einschätzung und er sagt: „Was du da tust, ist nicht gut.“ Du reibst dich auf, auch für das Volk ist das zu anstrengend. Diese Aufgabe ist zu schwer, dass sie einer alleine bewältigen kann. Es ist ja nicht leicht bei so eingeschliffenen Gewohnheiten – vor allem wenn man sie an anderen wahrnimmt oder wenn man die selber hat – sich dann sagen zu lassen: „Das ist nicht gut, was du dort tust.“ Weil es reibt dich auf, es reibt die anderen auf und generell die Aufgabe ist rein sachlich gesehen einfach zu groß. Und meistens spürt man ja schon selber vielleicht, dass eine Gewohnheit, die man übernommen hat, zu kräftezehrend ist – und lässt sich dann auch nicht super gerne drauf ansprechen. Weil man schon merkt: Da ist irgendwas faul. Aber der Jethro macht das sehr gut und sehr weise. Er sagt nämlich zuerst mal etwas Bestätigendes. Er bestätigt sozusagen Moses gute und richtige Absichten. Er sagt im ersten Teil seines Rates: „Sei weiterhin Stellvertreter des Volkes Gott gegenüber.“ Bring ihre Angelegenheiten vor ihn, teile ihnen Gottes Anweisungen mit. Lehre sie, was sie tun und wie sie ihr Leben führen sollen. Also er bestätigt, was Moses auch als Berufung oder gute Absicht auf dem Herzen hatte. Aber nach dieser Bestätigung gibt er eine Problemlösung – einen Vorschlag: Wie man es denn machen kann, damit Moses nicht aufgerieben wird und es für das Volk nicht zu anstrengend ist. Er sagt: „Wähle fähige, gottesfürchtige, zuverlässige, unbestechliche Männer aus. Er nenne sie zu Richtern, übertrage ihnen Verantwortung für 1000, 150 oder 10 Leute.“ Sie sollen Recht sprechen und einfache Streitfälle schlichten. Mit wichtigen und schwierigen Rechtsfragen sollen sie zu dir kommen. Verschaffe die Erleichterung, indem sie dir ein Stück deiner Last abnehmen. Wenn du den Rat befolgst und er Gottes Willen entspricht, wird dir die Aufgabe nicht über den Kopf wachsen – und alle Menschen werden befriedigt nach Hause gehen. Sehr weise. Also der Jethro formuliert das nicht, indem er Moses unter Druck setzt und sagt: „Mensch, ist doch ganz klar, ganz offensichtlich, du musst das jetzt schnell und unbedingt und effektiv so umsetzen!“ Nein – er gibt Moses noch dazu sozusagen ein Zuckerchen dazu. Namlich einen motivierenden Ausblick: Was wird denn dieser Rat mit sich bringen? Erleichterung für dich, abnehmen deiner Last, nichts mehr, was dir über den Kopf wächst, alle werden befriedigt nach Hause gehen – wenn du diesen Rat befolgst. Und er gibt ihm sogar noch wie einen Tipp: Wenn der Rat sozusagen Gottes Willen entspricht, dann wird das passieren. Also Moses kann sozusagen sogar noch nachprüfen hinterher: Ob diese Dinge passiert sind. Und ich vermute mal – er wird festgestellt haben: Ja, das war die eindeutig bessere Lösung. Nachdenkenswert an dieser Stelle: Es gibt noch ein paar andere, ein bisschen ähnliche Bibelstellen. Ist, dass es hier nirgends ausdrücklich gesagt wird: „Ja – und Gott sprach durch Jethro.“ Oder irgendwie: „Gott gab dem Jethro einen Rat zu erteilen oder er drängte ihn oder inspirierte ihn oder was auch immer.“ Aber nein, es wird wirklich schlicht als der Rat eines weisen Menschen für einen anderen Menschen geschildert. Und ich glaube: Trotzdem kann man sehen – dass dieser Rat von Jethro wirklich ein Rat Gottes und seinem Willen und Wesen entsprechend gewesen ist. Weil ich glaube: Erleichterung bringen, Lasten abnehmen, Überforderung beenden, Zufriedenheit in einer Gemeinschaft wirken – das ist etwas, was dem Willen Gottes zutiefst entspricht. Und alle Gegenteile, die hier genannt sind – sozusagen definitiv nicht. Also: Wenn Gott durch Botschafter spricht, dann werden das vermutlich selten Engel sein, die wir direkt wahrnehmen und erleben. Manchmal wird es prophetisches Reden sein: dass wir miteinander prüfen, an Gottes Wort uns anschauen – und dann gemeinsam zu Schlüssen kommen, was es bedeutet. Manchmal wird es passieren durch ein prophetisches ermutigen, ermahnen, trösten. Impulse, die Gott uns schenkt – und sie treffen bei einem anderen genau in eine Situation, obwohl wir die nicht gekannt haben. Und manchmal wird dieses Reden Gottes auch einfach durch diese vielen Formen des Einander passieren – wie sie in den Briefen beschrieben wird: Tröstet einander, ermutigt einander, ermahnt einander, tragt einander Lasten. Und alle diese Aussagen, die es da gibt. Und ich glaube: Dass alles diese Formen des Reden Gottes zusammen – und auch das, was am Schluss da bei Jethro gewesen ist – dass das etwas ist, was dem Geist und dem Wesen Jesu ganz tief entspricht. Auch gerade diese Jethro-Geschichte am Schluss: Weil Jesus sagt: „Kommt zu mir, all ihr Geplagten und Beladenen! Ich will euch erquicken.“ Nehmt mein Joch auf euch – und lernt von mir; denn ich bin sanft und demütig. Und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen: Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht. Das finde ich ist wie die neutestamentliche Linie zu dieser Erleichterung, die Jethro dem Mose durch seinen weisen Rat schafft. So – und euch möge der Herr Mut geben und Freude, die Ohren zu öffnen: Durch Wegweisung und Rat, den Gott euch gibt – übernatürlich durch Menschen. Ja, durch weisen Rat von anderen – und natürlich auch durch die anderen Weisen, die wir schon gehört haben. Ich bete zum Schluss: Vater im Himmel, wir danken dir, dass du ein Gott bist, der redet und reden will: Kommunizieren will mit uns – und das auf vielfältige Weise. Und wie wir heute gehört haben: Durch Engel, durch menschliche Botschafter, mit Dingen, die einen prophetischen Charakter haben – auch durch dein Geist angestoßen. Aber einfach auch durch normales Leben miteinander in Liebe – und manchmal sogar überraschend: Durch weisen Rat, den du durch Menschen schenkst. Vater, wir danken dir für dein vielfältiges Reden. Und ich bitte dich: Dass du unsere Herzen, Ohren, Augen – und auch Hände und Tun immer wieder öffnest für dein Reden und die freudigen Konsequenzen daraus. Amen.