Einen wunderschönen guten Morgen. Schön, dass ihr da seid, und vielen Dank, dass ich hier sein darf. Vielen Dank für eure Einladung und die Möglichkeit, heute Morgen mit euch diesen wunderbaren Gottesdienst zu feiern.
Feiern ist ja genau unser Stichwort für diesen Morgen. "Ein Grund zum Feiern" soll unser Thema heute Morgen sein, und ich glaube, gerade in der Passionszeit, so kurz vor Ostern, haben wir eigentlich allen Grund zum Feiern. Und deshalb ist es umso schöner, dass wir das auch bewusst in den Mittelpunkt stellen und diese Zeit miteinander verbringen.
Und ich glaube, wir sind hier in einer guten Tradition. Christoph hat es vorhin schon gesagt: Gott feiert unglaublich gerne. Und wenn wir die Bibel mit genau diesem Blick lesen, dann fällt uns das immer und immer wieder auf. Wie viele Begebenheiten der Bibel uns davon erzählen, wie sehr Gott dieses Leben feiert und uns dazu einlädt, das mit ihm zu teilen. Wie viele Erzählungen davon handeln, dass Gott zu Tisch lädt, ihn richtet, das Essen vor unseren Augen bereitet. Und uns auch ermutigt, genau das zu genießen und die Freude daran mit ihm zu teilen.
Einige der bekanntesten Verse der Bibel handeln genau davon. Denken wir nur an den barmherzigen Samariter, denken wir nur an den guten Hirten aus Psalm 23. Und diese bekannten Worte: "Du bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du schenkst mir voll ein." Es ist eine Einladung zu ihm, an den Tisch zu kommen und dort mit ihm gemeinsam Zeit zu verbringen.
Und der zeigt es auch im Leben Jesu ganz besonders deutlich. Wenn wir nur das Johannesevangelium aufschlagen und dann kommt dieser bekannte Johannes-Prolog und beginnt seine Erzählung danach mit dem Wunder der Hochzeit zu Cana: Das Wirken Jesu beginnt damit, dass Jesus feiert, und diese Feier am Leben hält, indem er Wasser zu Wein verwandelt.
Wir sehen also, es ist etwas ganz Besonderes für Gott zu feiern. So besonders, dass er es zum Teil seines Auftrags, zum Teil seiner Mission auf dieser Welt macht, und uns auch immer wieder davon erzählt und Beispiele gibt – weil er genau weiß: Der Tisch ist ein Bild, das jeder Mensch, egal in welcher sozialen Stellung er ist, absolut versteht. Und es ist ja auch etwas, das wir heute verstehen.
Wenn ich euch fragen würde: Beim Thema Feiern, woran denkt ihr? Was sind Dinge, die euch in den Kopf kommen – was würdet ihr sagen?
Lachen, Essen, Gemeinschaft und Einladung. Freunde, unser Osterfrühstück. Gute Gespräche.
Ich glaube, mit Ausnahme des Osterfrühstücks könnten wir all diese Begriffe nehmen und, egal auf welche Feier, einfach reproduzieren. Und es spielt keine Rolle, ob das eine Geburtstagsfeier, die Geburt eines Kindes oder eine Hochzeit ist – hoffentlich auch das Osterfrühstück.
Und das ist das Schöne daran: Wir haben Dinge, die uns verbinden, die uns vereinen, die uns zusammenbringen. Und genau das weiß Gott und malt uns deshalb das Bild des Feierns vor Augen. Er schlägt darin aber manchmal auch nachdenkliche Töne an – die uns eben auch noch mal ein wenig rütteln sollen.
Und genau darum soll es heute Morgen gehen: in diesem bekannten Gleichnis des großen Festmahls aus Lukas 14.
Ich habe euch einen Text heute Morgen mitgebracht. Ich möchte gleich darüber ein paar Worte sagen, ich möchte euch aber den Text zu Beginn noch mal lesen. Ich lese aus Lukas 14 ab Vers 15 und ich lese aus der Basisbibel:
Als einer der Gäste das hörte, sagte er zu Jesus: "Glücksselig ist, wer im Reich Gottes Amal teilnehmen darf."
Jesus antwortete: Ein Mann veranstaltete ein großes Festessen und lud viele Gäste ein. Als das Fest beginnen sollte, schickte er seinen Diener los und ließ den Gästen sagen: "Kommt, jetzt ist alles bereit." Aber einer nach dem anderen entschuldigte sich.
Der erste sagte zu ihm: "Ich habe einen Acker gekauft; jetzt muss ich unbedingt gehen und ihm gut achten. Bitte entschuldige mich."
Ein anderer sagte: "Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft, und bin gerade unterwegs, um sie genauer zu prüfen. Bitte entschuldige mich."
Und wieder ein anderer sagte: "Ich habe gerade erst geheiratet und kann deshalb nicht kommen."
Der Diener kam zurück und berichtete alles seinem Herrn; da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Diener:
"Lauf schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt, bring die Armen, Verkrüppelten, Blinden und Gelähmten hierher."
Bald darauf meldete der Diener: "Herr, dein Befehl ist ausgeführt; aber es ist immer noch Platz."
Da sagte der Herr zu ihm:
"Geh hinaus aus der Stadt, auf die Landstraßen und an die Zäune, dränge die Leute dort herzukommen, damit mein Haus voll wird. Denn das sage ich euch: Keiner der Gäste, die zuerst eingeladen waren, wird an meinem Festessen teilnehmen."
Eine Einladung und unterschiedliche Reaktionen auf diese – eine Geschichte, die irgendwie schön beginnt und trotzdem viele Dinge zu nachdenken hat.
Und die mich auch bei der Vorbereitung dieser Predigt vor einige Fragen gestellt hat. Vor einige Hürden und vor allem auf viele Gedanken: Wie ich diese Predigt gut auslegen und erklären kann?
Was will uns dieser Text sagen? Wo will Gott auch in unsere Zeit heute hineinsprechen?
Und dankbarerweise hatte ich eine Begegnung am Anfang des Jahres, die mir einige Sachen dieses Gleichnisses noch mal neu eröffnet hat. Und interessanterweise startet auch diese Begebenheit mit einer Einladung.
Es ist eine Einladung für ein kleines Team aus Deutschland von Compassion, nach Tansania zu kommen und dort die Arbeit vor Ort kennenzulernen. Und ich hatte das Glück, Teil dieser Gruppe zu sein und für eine Woche in Tansania unterwegs zu sein.
Wir waren dort und haben uns einige Arbeiten angeschaut – im Rahmen dessen wurden wir eingeladen: Wieder einmal von einer Frau aus einem Programm. Eine Frau, Elizabeth, die uns zu sich nach Hause einlud, zusammen mit ihrer acht Monate alten Tochter.
Und so sind wir mitten in Arusha in eines der Slum-Gebiete der Stadt gegangen – von der Gemeinde zu Fuß, fünf Minuten – und sind zu ihrem Haus. Eine kleine Lehmhütte mit Metalldach, in die sie uns freudig einlud, während sie ihr kleines Kind auf dem Arm hielt.
Und als wir die Tür öffnen und hineinblicken: Da sehen wir all das, was wir kennen aus den Erzählungen – löchrige Wände, bei denen man mit viel Fantasie sagen kann, dass es sich um Fenster handelt. Eine Holztür, die gerade so im Rahmen bleibt, und das Vorhängeschloss davor – mit Myonot noch als symbolisch bezeichnen kann.
Und Elizabeth, mit ihrer acht Monate alten Tochter, geht hinein in diese kleine Hütte: Zweimal zwei Meter. Sie winkt uns zu und ermutigt uns doch endlich einzutreten.
Und vor uns Elizabeth, die uns zu winken, und hinter uns unser Dolmetscher, der versucht, uns hineinzuschieben. Und wir zu fünft stehen im Eingang dieser kleinen Hütte und fragen uns: Wie das gehen soll? Denn unser aller Blick fällt auf diese eine Sache, die so gar nicht in diesen Raum passen will.
Denn mittendrin, in dieser kleinen Hütte, steht ein riesiges Bett. Ein Meter sechzig mal zwei Meter – massives Holz, wahrscheinlich frisch bezogen, weil Elizabeth wusste, dass wir kommen.
Und zwischen diesem viel zu großen Bett und der Haustür bleibt gerade so viel Platz, dass sich Elizabeth durchzwängen kann – und uns nun ermutigt einzutreten. Und wir versuchen irgendwie zwanghaft herauszufinden: Wie wir uns auf und neben dem Bett stapeln sollen, um in diesen schmalen Spalt hineinzupassen.
Und nachdem wir es irgendwie schaffen und unser Dolmetscher in der Tür stehen bleibt – frage ich mich: Wie man auf die Idee kommt, in diese viel zu kleine Hütte ein so unpraktisches und viel zu großes Bett hineinzu zwängen? Und ob es hier nicht irgendwie andere Möglichkeiten gäbe, das zu lösen.
Und während ich mich das frage, fängt Elizabeth an, zu erzählen. Sie erzählt, wie sie vor einigen Jahren nach Arusha kam – zusammen mit ihrem Mann, um gemeinsam Arbeit zu finden, weil in dem Dorf, aus dem sie stammen, keine Möglichkeiten dafür bestanden.
Und wie sie mit Hoffnungen nach Arusha kamen: Wie sie keine Anstellung fanden. Wie sie nur diese Hütte in dem Slum fanden. Wie sie versucht haben, sich mühevoll über Wasser zu halten. Wie sie schwanger wurde, wie sie ihr Kind erwartete und noch im Krankenhaus von ihrem Mann verlassen wurde.
Sie erzählt: Wie sie alleine zurückkam, wie ihr nur diese kleine Wohnung geblieben ist. Wie sie versucht, mit dem kleinen Neugeborenen irgendwie Geld zu verdienen – weil sie niemanden hat, der ihr helfen kann. Sie erzählt, wie sie Tag ein, Tag aus mit dem Kind zusammen versucht, einen Job zu finden – das Kind teilweise bei Nachbarn oder Bekannten zurücklässt, weil sie es nicht mitnehmen kann.
Sie erzählt: Wie sie verzweifelt in diesem Slum in Arusha versucht, sich an ihre Tochter zu versorgen. Und sie erzählt davon, wie Mitarbeiter aus der Gemeinde sie eines Tages treffen – wie sie ihre Situation sehen und sie deshalb einladen in die Gemeinde.
Wie sie eingeladen wird in das Compassion-Programm der Gemeinde vor Ort: Wie sie dort auf einmal andere Mütter trifft, die genau dieselbe Erfahrung machen wie sie. Wie sie Hilfe bekommt, wie sie Menschen an ihre Seite gestellt bekommt, die ihr mit der Erziehung und mit der Tochter helfen.
Und sie erzählt davon, wie Mitarbeiter des Programmes ihr vor zwei Wochen dieses Bett geschenkt haben: Wie sie es abgeholt haben und von der Gemeinde zu Fuß in ihre kleine Hütte gebracht haben. Dort zusammengebaut haben – und wie ihre kleine Tochter das erste Mal in ihrem Leben nicht auf dem Boden schlafen musste.
Und als sie diesen Satz sagt, trifft mich die Realität dieser Welt und der Schmerz dieser Welt mitten ins Herz: Hier in Arusha und in der Begegnung mit Elisabeth und ihrer kleinen Tochter wird mir schlagartig vieles aus meiner Welt bewusst. Und wo ich an Raumteilung und Deko denke, stelle ich fest, dass die Alternative zu diesem viel zu großen Bett tatsächlich gar kein Bett ist.
Es trifft mich deshalb, weil mir bewusst wird: Dass vieles von dem, was ich als selbstverständlich erachte, in vielen Teilen der Welt immer noch unvorstellbar ist. Und in diesem Moment aus dieser Begegnung mit Elisabeth gehe ich verändert heraus.
Und mir werden die Bedeutungen oder die Personen in dem Gleichnis von Jesus bewusster: Mir werden die Personen bewusst, von denen Jesus zuerst erzählt – die geladenen Gäste. Die Menschen, die allen Grund zum Feiern haben, deren Leben eigentlich überreich gesegnet ist.
Die, denen es gut geht, die versorgt sind, die in Sicherheit und Wohlstand leben, die von Gott direkt angesprochen werden und zu sich und an seinen Tisch geladen werden. Und die in ihrem Wohlstand so übersatt sind, dass sie diese Einladung nicht annehmen können – weil sie ihren Wert nicht mehr wertschätzen können.
Friedrich Nietzsche hat mal diesen bekannten Satz geprägt: "Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Und freudigere Lieder müssten sie singen, damit ich an ihren Gott glauben kann." Und in Arusha habe ich das Gefühl, dass Nietzsche mit diesem Satz Recht haben könnte – zumindestens, wenn ich mich betrachte.
Denn ich denke an mein Leben zurück. Ich denke an all das, was ich hier in Deutschland habe: Ich bin verheiratet, ich habe eine wunderbare Frau, eine kleine Tochter, die jetzt anderthalb Jahre ist. Wir leben zusammen mit meinem Schwiegervater – und es ist herausfordernd, mehr Generationen leben; aber es ist schön.
Und wir haben alles, was wir brauchen: Weil Gott es unglaublich gut mit mir meint. Und das sage ich aus tiefster Überzeugung – nicht weil heute Morgen Gottesdienst ist, sondern weil ich es über die vergangenen Jahre aus meinem alten Job, durch das Bibelstudium, in meiner Tätigkeit als Pastor, als Ehemann, als Vater und als Referent von Compassion immer wieder neu erlebe.
Gott meint es unfassbar gut mit uns. Und wenn ich davon rede, dass wir überreich gesegnet sind – wir alle, so wie wir hier sitzen – dann meine ich das nicht nur in einem spirituellen Sinne, sondern tatsächlich ganz real.
Deutschland ist bekannt für seine unzähligen Brotsorten: Ich weiß nicht, ob es 5000 oder 8000 unterschiedliche Brotsorten sind. Alleine diese Vorstellung finde ich unglaublich faszinierend. Aber wie bewusst ist es uns eigentlich noch – was für ein fantastisches Wunder es ist, dass ich de facto jeden Tag, selbst an dem Sonntag, innerhalb weniger Minuten zu Fuß in ein Geschäft, in eine Bäckerei oder in einen Supermarkt gehen kann und mich aus einer Vielzahl dieser Brote bedienen kann?
Wie bewusst ist es uns eigentlich noch – die Kleidung, das Dach über dem Kopf, das Bett, in dem wir schlafen: Wie gut es Gott mit uns meint?
Und ich ertappe mich selber dabei: dass ich Sonntag im Gottesdienst den Lobpreis auf Gottes Segen singe und am Montag trotzdem vor allem beschäftigt bin – mit dem Handy des Kollegen, mit dem Auto des Nachbarn oder, wenn ich die Nachrichten sehe, mich vergleiche mit den Milliarden von Jeff Bezos und Elon Musk.
Gott lädt uns ein: Dieses Leben zu feiern. Und er gibt uns alles, was wir dafür brauchen – den Blick dafür zu bekommen, sich wieder bewusst zu werden, wie gut es Gott mit uns meint. Das ist die Einladung, die er uns gibt und die Ermutigung, seine Fülle wahrzunehmen.
Denn wir haben allen Grund zum Feiern. Und wenn wir diese Fülle erleben, wird uns vor allem auch bewusst: Welche Menschen uns auf der anderen Seite dieses Gleichnisses begegnen – nämlich die, deren Leben überhaupt keinen Grund zum Feiern gibt. Die, die die Härte des Lebens in aller Form erleben.
Die Einsamen, die nie eingeladen werden, weil sie keinen haben. Die Kranken, die gemieden werden. Die gelähmten und eingeschränkten – die niemandem zur Last fallen wollen, aber immer auf andere angewiesen sind. Und die Armen, für die das Leben vor allem überleben bedeutet.
Menschen also, in deren Leben wirklich Platz für Gottes frohe Botschaft ist: Die sich genau danach ausstrecken und diese Sehnsucht jeden Tag neu ausdrücken.
Und mir fällt an dieser Stelle eine Sache in dem Gleichnis auf – die mich bewegt. Denn während die ersten eingeladen werden, bekommen die zweiten keine Einladung zugesendet: Sie erhalten keine Einladung schreiben. Stattdessen wird der Bote immer und immer wieder entsendet, um ihnen zu begegnen und sie dort abzuholen, wo sie sind.
Und ist das nicht genau das, wovon die Evangelien im Grunde erzählen? Diese Geschichte: Wie Gott Mensch wird – von seiner großen Tafel wegtritt – um in diese Welt auf die Straßen und die Städte zu kommen. Die Evangelien, die davon erzählen, wie Jesus umherzieht – in die Städte, in die Dörfer, auf den Straßen.
Und den Menschen, die sich sehnlichst nach Gott und dieser Begegnung, dieser Gnade Gottes sehnen: persönlich zu begegnen mit ausgestreckten Händen, offenen Herzen und offenen Ohren. Und wie er diese Menschen nicht zu sich nimmt – sondern wie er in ihre Häuser kommt, an ihre Tische, dort wo sie leben, dort wo sie sind.
Wie er in ihre Welt kommt und ihnen dort begegnet, wo sie sind: Mit dieser wunderschönsten aller Einladungen: "Ich will heute bei dir sein. Lass uns gemeinsam essen und Zeit verbringen."
Gott liebt es feiern so sehr – dass Jesus bei den Angesehenen, bei den Pharisäern und bei den religiösen Eliten den Ruf weg hat als Säufer, als Fresser, als Sünder.
Und Jesus setzt sich an den Tisch und genießt es. Diese Tischgemeinschaften mit den Letzten und Allerletzten sind genau nach Gottes Geschmack. Und die ideale Beschreibung, wie das Reich Gottes in unserer Welt heute Gestalt annehmen kann.
Gott lädt uns ein: Dieses Leben zu feiern – und das Leben mit anderen zu teilen. Und wie dieses Reich Gottes in unserer Zeit heute, in unserer Gemeinde, in unserem Umfeld Gestalt annehmen kann – dafür müssen wir nur die Augen aufmachen und die Menschen wahrnehmen, die da sind.
Ich denke an die Berichte über die Einsamkeitsepidemie in Deutschland: Und darüber, wie viele Menschen sich in unserem Wohlstand trotzdem alleine fühlen. Wie viele sich danach sehnen, dass andere da sind – und sagen: "Ich bin da; lass uns gemeinsam essen."
Ich denke an die Obdachlosen, die bei Minusgraden nach Decken und Schlafsäcken suchen.
Ich denke an über 5 Millionen Kinder, die immer noch jährlich an Durchfall oder Mangelernährung sterben. Und ich denke an Elisabeth in Arusha – für die ein übergroßes Bett eine absolute Lebensveränderung bedeutet.
Ich bin davon überzeugt: dass Gott nicht nur will, dass wir gerade so überleben, sondern dass das Leben als solches eine wertvolle und wunderbare Erfahrung ist. Dass wir es feiern – dass wir es feiern, nicht nur alleine, sondern mit anderen.
Wir haben alles, was wir dafür brauchen: Und Gott lädt uns ein, unser Leben mit anderen zu teilen.
Wenn wir so feiern und wenn wir so leben – das Vergessene und Belastete spüren, dass sie auf Gottes Liste ganz weit oben stehen – dann erleben wir alle ein Stück weit von dem Reich Gottes, von diesem wunderbaren Fest, zu dem er uns einlädt.
Ich freue mich darauf und bin ermutigt: Wie das in eurer Gemeinde, in eurem Leben Ausdruck finden wird. Vielen Dank.