Geht. Tauft. Lehrt.
Predigt

Geht. Tauft. Lehrt.

Christopher NorkChristopher Nork
Sonntag, 7. September 2025 · 10:00 Uhr
Matthäus 28,18-20
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Transkript

Zum Mitlesen oder gezielten Springen zu Passagen.

Ich starte mal ganz anders mit Vision. Die Vision der Gemeinde. Ich habe immer wieder Bücher über Gemeindeentwicklung gelesen und in den meisten stand dann auch: Eine Gemeinde braucht eine klare und gute Vision. Und in den ersten Jahren als Pastor, wo man sowas liest oder auf Kongressen wie Willow Creek teilnimmt oder woanders hingegangen ist, da war ich begeistert, weil sie von Entwicklung gesprochen haben – und da ist was passiert: Die Gemeinden sind größer geworden. Und dann dachte ich: Ich brauche das auch. Wir brauchen das als Gemeinde. Ich habe gebetet, gelesen, gegrübelt, mit der Gemeindeleitung gesprochen, mit anderen Kollegen diskutiert. Wir haben Seminare gemacht – und am Ende kam nichts heraus. Und irgendwann habe ich mich gefragt: Muss das wirklich sein? Brauchen wir unbedingt einen Slogan, den man an die Wand hängen kann? Einen coolen Satz, der so toll klingt, dass jeder ihn auswendig kennt – und wenn man nachts jemanden anruft und fragt: "Wie ist die Gemeindewision?", könnte er sofort antworten. Brauchen wir das? Vielleicht ist das wichtig für große Gemeinden mit tausenden von Leuten, weil sie diese Gemeinden sonst auseinanderdriften könnten. Aber sind wir wirklich verloren, wenn wir keinen ausformulierten Satz haben – einen ausformulierten Visionstext? Ich habe etwas entdeckt, das mich da sehr entlastet hat: Besonders für kleine Gemeinden ist das gar nicht so der Punkt. Denn wir müssen nicht das Rad neu erfinden. Wir haben schon längst eine Vision – besser gesagt: einen Auftrag. Jesus selbst hat ihn uns gegeben – und da gibt es viele Bibelstellen. Ich greife mal zwei raus: 1. Epheser 4, Vers 12: "Ihre Aufgabe ist es, die Gläubigen für ihren Dienst vorzubereiten und die Gemeinde, den Leib Christi zu stärken." 2. Matthäus 28: Jesus spricht hier Worte, die viele von euch wahrscheinlich schon auswendig kennen – ab Vers 18: "Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauf sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geists, lehrt sie alles, was ich euch geboten habe – und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit." Das ist der Bauplan. Das ist die Vision, die größer ist als jeder Slogan. Letztendlich ist alles andere davon abgeleitet. Die Frage ist also nicht: Haben wir eine Vision? Die Frage ist: Leben wir diesen Auftrag, den Jesus uns vor über 2000 Jahren gegeben hat? Und darum geht es heute. Wir schauen auf drei Wörter – drei Verben, drei Handlungsworte, die Jesus uns im sogenannten Missionsbefehl (Matthäus 28) mitgibt: Geht, tauft, lehrt. Bevor wir in diese drei Wörter hineinschauen, lasst uns noch einen Moment bei dem stehen, was Jesus voran stellt: "Mir ist gegeben, alle Macht im Himmel und auf Erden." Das heißt: Dieser Auftrag kommt nicht von irgendwem. Er kommt von dem, der Herr über alles ist – und er gibt ihn uns nicht, um uns zu belasten, sondern damit seine Mission weitergeht, damit Menschen Jesus kennenlernen, gerettet werden und damit seine Gemeinde aufgebaut wird. Das ist der Herzschlag dahinter: Menschen sollen in die Beziehung zu ihm kommen. Und jetzt schauen wir uns diese drei Wörter an – Geht, tauft, lehrt. Als Erstes dieses einfache Wort "geht". Geht in die Welt. Deswegen haben wir ja auch im Hintergrund so ein Bild (aus einem Bibelprogramm). Als ich Matthäus 28 aufgeladen habe, hat er mir das als Hintergrundbild vorgeschlagen – und rechts unten steht "Go", also geht. Geht in die Welt. Ah, jetzt gibt es hier ein paar Aha-Momente: Leute, die am Gottesdienst mitgewirkt haben und das nicht erkannt haben. Geht. Im Griechischen steht hier ein Partizip – "poroitentis". Das bedeutet wörtlich: aufbrechen, wandern, auf dem Weg sein oder auf den Weg machen. Es ist weniger ein Startpunkt, der beschrieben wird, sondern ein längerer Prozess, ein Weg. "Geht" heißt hier dann weniger: Macht euch jetzt sofort auf – sondern es ist ein Prozess, der beschrieben wird: Ihr sollt wandern. Ihr sollt in dieser Welt umherwandern. Und während ihr unterwegs seid, nehmt andere mit hinein. Also ist das hier nicht nur so ein kleiner Nebensatz und auch keine zufällige Formulierung, die Jesus hier wählt. Denn an dieser Stelle entwickelt sich dann auch die Kraft, die Jesus in diesem Missionsbefehl oder in seinem Auftrag weiter gibt: Er sagt – ein Aktives macht euch auf. Und für die Jünger damals, sag ich mal, war das eine Zumutung – vor allem für die, die neu dazugekommen sind. Sie lebten in einer Welt, in der man nicht einfach mal schnell ins Auto irgendwo hinfahren konnte: Gehen bedeutet oder wandern bedeutet: raus, raus aus den Bekannten, bewusst aufbrechen, bewusst Grenzen überschreiten und bewusst auch in Bewegung kommen. Und genau das gilt auch heute. Jüngerschaft geschieht nicht, wenn wir still sitzen und warten – sondern wenn wir uns auch in Bewegung setzen. Stellt euch mal einen Fußballtrainer vor: Der würde seine Spieler in der Kabine versammeln, eine gute Rede halten, sie motivieren – und dann sagen: "So bleibt mal hier. Das Spiel kommt in die Kabine zu euch." Völlig absurd eigentlich. Kein Trainer käme auf so eine Idee, dass das Spiel in der Kabine stattfindet. Er schickt seine Mannschaft natürlich raus auf den Platz – genauso schickt Jesus uns raus auf die Spielfelder unseres Alltags: in die Nachbarschaft, auf dem Arbeitsplatz, in die Familie. Manchmal suchen wir nach großen Gelegenheiten, um unseren Glauben auch dann zu leben. Dabei sind die Gelegenheiten oft schon da – mitten in unserem Alltag. Wo bist du heute unterwegs? Vielleicht in der Nachbarschaft, in der Bahn, beim Einkauf, im Verein, bei der Arbeit. Genau da beginnt "geht". Es bedeutet nicht: Du musst morgen in ein Flugzeug steigen und dein Leben komplett umkrempeln. Es fängt mit den ganz normalen Wegen an – die du jeden Tag schon gehst. Auf was sind deine Augen gerichtet, wenn du durch deinen Alltag gehst? Wenn ich unterwegs bin und ich denke: Ihr kennt das alle – dann sehe ich im Bus oder in der Bahn die Menschen meist nur so am Handy. Sie nehmen gar nicht mehr wahr, was um sie herum passiert. Und auch ich bin oft abgelenkt und sehe nur den Stress, die To-Do-Listen oder die Termine, die jetzt anstehen – und bin gehetzt. Aber was ist mit den Menschen, die Gott mir eigentlich vor die Füße legt? "Geht" heißt: rechne damit, dass Jesus mitten in deinem Alltagswegen Menschen sucht, die ihn durch dich erleben werden und dürfen. Vielleicht denkst du: Aber ich habe gar nicht so die richtigen Worte. Und ich glaube, darum geht es gar nicht – dass wir immer die richtigen Worte parat haben müssen. Dein Schritt auf jemanden zu ist schon Teil von Jesus' Auftrag. Und er hat dir zugesagt – er hat uns zugesagt: "Ich bin bei euch alle Tage." Also fange erstmal klein an: Ein Blick, ein ehrliches Gespräch, ein kurzes Gebet – vielleicht auch erst mal im stillen, bevor du hingehst. Solche unscheinbaren Schritte sind für Gott eigentlich ganz große Schritte. Weiter sagt Jesus: "Tauft." Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Taufe gehört zu diesem Auftrag dazu – sie ist ein sichtbares Signal, etwas, das man anfassen erleben kann. Im Neuen Testament war die Reihenfolge klar: Menschen kamen zum Glauben, sie entschieden sich für Jesus – und dann ließen sie sich taufen. Paulus beschreibt das in Römer 6 mit einem starken Bild: "Wir sind mit Christus begraben worden durch die Taufe und mit ihm dann auferstanden in ein neues Leben." Die Taufe ist dabei kein Zauberritual – sie macht niemanden automatisch zu einem neuen Menschen. Aber sie ist ein ganz kraftvolles Zeichen, das zeigt: Was im Herzen schon passiert ist. Und zwar: Ich gehöre zu Jesus. Und wieder ein Fußballbeispiel: Ein Fußballspieler zieht sein Trikot an – und damit zeigt er auch: "Ich spiele in dieser Mannschaft mit." Taufe ist sozusagen das geistliche Trikot, was wir anziehen: "Ich gehöre zu Christus." Und noch ein Bild: Letzten Samstag (also nicht gestern, sondern Samstag vor einer Woche) war ich auf einer Hochzeit – und da war es auch nicht so, dass Braut und Bräutigam im Stillen sagten: "Wir lieben uns – das reicht." Nein, sie haben es öffentlich ausgesprochen – und alle haben mitgefeiert. Genauso ist es mit der Taufe. Sie macht das Bekenntnis sichtbar – und Taufe macht auch dieses Bekenntnis zu einem Fest. Das heißt auch: Dass Taufe keine Privatsache an sich ist. Sie macht öffentlich, was im Inneren geglaubt wird. Wer sich taufen lässt, stellt sich hinein in die Gemeinschaft von anderen, die zu Jesus auch gehören. Aber was heißt das jetzt für uns? Mal so ein bisschen runtergebrochen: Vielleicht sitzt du hier und bist schon lange Christ – aber gar nicht getauft. Dann darfst du darüber nachdenken: Das darf ein Anstoß sein. Und du kannst mal drüber nachdenken: Ist das vielleicht mein nächster Schritt? Will ich das sichtbar machen, was ich schon lange glaube? Möchte ich das sichtbar machen – dass ich zu Jesus Christus gehöre? Oder du bist schon getauft. Dann bedeutet "tauft" für dich: Unterstütze andere auf den Weg. Sei jemand, der mitgeht, wenn jemand Fragen hat: Was bedeutet Taufe eigentlich? Das muss nicht immer alles der Pastor machen. Viele von euch haben schon viel in der Bibel gelesen – viel sich angelesen, viel auch selber recherchiert, studiert. Und ihr habt Antworten. Und ihr habt eure eigenen Erfahrungen, eure eigenen Erlebnisse, die ihr teilen dürft. Also wenn junge Menschen oder auch ältere Menschen auf euch zukommen und sagen: "Hey, wie ist das eigentlich?", dann könnt ihr aus eurem eigenen Erfahrungsschatz etwas sagen. Eure Geschichte gehört dazu. Die Taufe ist kein Druckmittel – Taufe ist ein Geschenk, was wir annehmen dürfen. Sie sagt: Gott hat auch ja zu uns gesprochen. Und du darfst dieses Jahr dann auch sichtbar erwidern. Und darum: Wenn du noch ungetauft bist, überleg, ob es nicht an der Zeit ist, dieses Jahr auch sichtbar zu machen. Und wenn du getauft bist – dann erinnere dich heute daran, was du einst mal bekannt hast. Deine Taufe war nicht irgendein Ereignis, das man irgendwann mal abgehakt hat. Das ist ein Zeichen, das auch heute noch gilt: Du gehörst zu Christus. Du bist Teil seiner Familie – und du bist hineingenommen in den großen Auftrag. Nun sagt Jesus weiter: "Bringt Menschen zum Glauben." Und er sagt: "Lehrt sie, dann alles zu halten, was ich euch geboten habe." "Lehrt sie" – das ist das dritte Wort. Und da möchte ich ergänzen: Dieses Wort "halten" ist auch sehr spannend. Es meint nicht bloß, dass man den Kopf voll Wissen stopft – sondern dass man etwas bewahrt und lebt. Und dieses Lernen in diesem Kontext bedeutet dann: "vorleben", "lebt vor". Das, was Jesus gesagt hat, soll dann auch im Alltag Gestalt gewinnen. Die Jünger wussten, was Jesus meint – weil sie ja auch schon drei Jahre mit ihm erlebt hatten. Er nahm sie mit, er zeigte ihnen: Wie er mit Menschen umgeht, wie er betet und wie er anderen dient. Lehre war bei Jesus immer in Beziehung treten zu anderen – und das vorzuleben, was er gemacht hat: Er setzt sich zum Beispiel zu einer Frau an den Brunnen, die alle gemieden haben. Er rief Zacchäus vom Baum herunter und ging mit ihm nach Hause. Er blieb stehen, als eine Mutter ihren verstorbenen Sohn hinaustrug. Und so hat er gelehrt: durch Nähe, durch das Teilen seines Lebens. Und heute – wir lernen Glauben nicht wie Vokabeln lernen, die man einfach auswendig aufsagt. Wir lernen ihn, indem wir ihn miteinander auch leben. Und das kann ganz unterschiedlich aussehen: Ein Jüngerer schaut einem Älteren über die Schulter – eine erfahrene Christin nimmt sich Zeit für eine, die neu dazugekommen ist. Oder ein Vater lebt seinen Kindern vor: Wie Gebet und Vertrauen auf Gott im Alltag auch aussieht. Das ist wie auch in der Fahrschule: Du lernst ja auch nicht fahren, indem du nur Theorie lernst. Man setzt sich ans Steuer – und neben dir ist der Fahrlehrer, der noch viele Dinge erklärt. Er hilft, er unterstützt. So, bis man selbst dann auch fahren kann. Und währenddessen sagt er: "Ich bin da." "Ich bin da." Genau so ist Jüngerschaft: begleiten Schritt für Schritt. Das ist das Schöne – jeder von uns kann das. Du musst kein Bibelprofessor sein. Es reicht, dass du sagst: "Ich habe ein Stück mit Jesus erlebt – und das teile ich mit jemandem." So entsteht Lernen nicht durch Programme und irgendwelche Gruppenarbeiten – sondern es entsteht durch Beziehung. Vielleicht magst du jetzt einwenden: Ich habe doch gar nichts weiterzugeben. Ich traue mich gar nicht, so jemanden an die Hand zu nehmen. Aber ich will dir Mut machen: Tu es! Ich glaube, in jedem steckt etwas drin – was Gott gebrauchen kann. Wenn du Jesus kennst, dann trägst du etwas in dir, das ein anderer auf jeden Fall braucht: Deine Erfahrung, auch deine Fehler, deine Gebete – all das kann jemandem helfen, Jesus besser kennenzulernen. Und darum überleg dir: Wen du begleiten kannst. Vielleicht einen jüngeren Menschen aus unserer Gemeinde. Vielleicht jemanden, der gerade erst zum Glauben gekommen ist. Und genauso anders herum: Wenn du selbst noch am Anfang stehst – dann such dir bewusst jemanden, der vielleicht schon länger mit Jesus unterwegs ist. Weil ich glaube: Durch Programme werden wir diesen Lebensstil eher weniger lernen – sondern indem wir das miteinander leben. "Lehrt" heißt: Wir helfen uns gegenseitig, Jesus ähnlicher zu werden – Schritt für Schritt, Tag für Tag. Und stellt euch mal vor, wie unsere Gemeinde aussehen würde, wenn wir das auch ernst nehmen, wenn wir das wirklich leben: Wenn wir nicht nur hier sitzen und zuhören – sondern wirklich gehen. Wenn unser Alltag, unsere Alltagswege zu Wegen werden, auf denen Menschen Jesus begegnen. Und stell dir vor: Wie es wäre, wenn Taufe bei uns nicht ein seltenes Ereignis bleibt – sondern ein festes Bild unserer Gemeinschaft wird: Menschen, die mutig bekennen: "Ich gehöre zu Jesus." Und andere, die mit ihnen feiern, sie begleiten und ihnen dann auch zur Seite stehen. Stell dir vor: Wenn wir das Lehren so leben, wie Jesus es gemeint hat – nicht durch dicke Bücher und lange Kurse, sondern durch unsere Beziehung untereinander. Wenn jeder von uns sagen könnte: "Ich begleite jemanden – und jemand begleitet mich." Eine Gemeinde, in der keiner allein bleibt – sondern Glauben geteilt wird wie Brot am Tisch. Das wäre eine Gemeinschaft, die nicht nur Sonntagskirche ist – sondern Montag bis zum Sonntag. Eine Kirche, die Hoffnung ausstrahlt, weil sie das lebt, was Jesus aufgetragen hat. Und genauso wünsche ich mir unsere Gemeinde: Eine Gemeinde, eine Kirche, die Hoffnung ausstrahlt, weil sie das lebt, was Jesus ihr aufgetragen hat. Menschen würden hierherkommen und spüren: Hier ist Leben – hier ist Nähe – hier ist Christus mitten unter uns. Und jetzt habe ich eine Bitte: Ich möchte eure Geschichten hören. Geschichten aus eurem Alltag, wo ihr erlebt habt, dass Gott dabei ist: Vielleicht im Gespräch mit einem Kollegen, vielleicht in eurer Familie, in der Nachbarschaft oder irgendwo anders – kleine Erlebnisse, die zeigen: Gott wirkt mitten in unserem Alltag. Und ich nenne das einfach ganz schlicht "Alltagsgeschichten" – und ich will sie sammeln, damit wir sie miteinander teilen können: In einem weiteren Gottesdienst zum Beispiel, im Gemeindebrief (der im Winter wieder rauskommt) oder in unserer Communi-App. Denn so merken wir: Der Auftrag Jesu ist lebendig – hier bei uns. Also wenn du etwas erlebt hast, komm gerne auf mich zu. Ich freue mich sehr, wenn wir einander erzählen, wie Gott schon mitten unter uns handelt. Und ich glaube: Wenn wir den Auftrag Jesu nachgehen, dann werden Menschen, die zu uns kommen – das spüren: Ja, hier ist es lebendig. Hier ist Nähe. Hier ist Christus mitten unter uns. Und genau das hat er ja auch gesagt: "Ich bin bei euch alle Tage." Er ist mitten unter uns. Wir sind nicht auf uns gestellt – wir dürfen groß denken, weil er groß ist. Er hat alle Macht im Himmel und auf der Erde. Also: Wir brauchen keine neue Vision – wir haben den Auftrag. Und wenn wir ihn leben, dann wird Kirche genau das, wofür Jesus sie gedacht hat. Amen.