Durch die Wüste: Prüfung in der Wüste
Predigt

Durch die Wüste: Prüfung in der Wüste

Christopher NorkChristopher Nork
Sonntag, 18. August 2024 · 10:00 Uhr
2. Mose 17,1-7
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Transkript

Zum Mitlesen oder gezielten Springen zu Passagen.

Ich möchte, dass ihr heute morgen, am Sonntag, einmal eure Fantasie einstellt und euch vorstellt, wie ihr mitten in einer Wüste seid. Es gibt keinen Schatten, keine grüne Oase, endlose Brauntöne, die sich wie ein monotones Meer ausbreiten: hellbraun, mittelbraun, dunkelbraun – alles braun. Und jeder Schritt im heißen Sand fühlt sich schwer an; eure Kehlen sind ausgetrocknet, und die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel. Der einzige Klang, den ihr hört, ist das leise Knirschen eurer Schritte und das ständige Rasseln des Windes, der nichts als Staub und Sand mit sich bringt. Jeden Tag gibt es dasselbe: Manner. Morgens vielleicht Manner Fladen, mittags Manner Döner, abends Manner Brötchen – zwischendurch in Streifen geschnitten, manchmal auch mal in kleine Quadrate oder Würfel, mal geröstet, mal gebraten, mal einfach roh. Auf jedem Teller liegt immer nur Manner. Es ist immer dasselbe; die Vielfalt fehlt völlig. Jeden Tag Manner. Vielleicht ist es in dieser Zeit, als der Sesamstraßenhit „Manner Manner“ entstanden ist, weil die Israeliten gedacht haben: „Jeden Tag nur Manner.“ Und ihr fragt euch: Wie wäre es mal etwas anderes zu essen? Vielleicht frisches Brot oder sogar ein Stück Fleisch, bisschen Gemüse – frisch oder Obst. Stattdessen bleibt ihr gefangen in diesem endlosen Trott, der sich nicht ändern möchte. Diese Trockenheit ist nicht nur äußerlich; auch innerlich fühlt ihr euch ausgelaugt und frustriert. Denn jeden Tag passiert das Gleiche. Ihr träumt von einer grünen Wiese, von kühlem Wasser – eure Kehle erfrischt. Ihr sehnt euch nach Veränderung, nach einem Ort, in dem das Leben leichter ist und auch schöner. Doch hier in der Wüste ist die Realität ganz anders: Das Volk Israel steht in der Wüste vor genau dieser Herausforderung. Sie haben genug von dieser Monotonie und der Knappheit; sie beginnen zu murren, zu klagen. Die Verzweiflung wächst, der Durst wird unerträglich. Diese Klagen erreichen Mose, der sich den Vorwürfen und der Not der Menschen stellen muss. Wüstenzeiten nerven – sie nerven einfach. Wüstenzeiten gehören aber auch zu unserer Realität: Vielleicht nicht so wie bei den Israeliten, dass wir wirklich durch eine Wüste wandern müssen. Aber die Wüstenwanderung des Volkes Israels ist zugleich eine Metapher für unser eigenes Leben, das wir durchschreiten. Wüstenzeiten gehören zu unserer Realität und in diesen Zeiten ist das Leben oft herausfordernd. Wüstenzeiten gehören zum Leben – sie gehören zum persönlichen Leben, zum geistlichen Leben und auch zum Gemeindelben. Es gehört zu den Lebenserfahrungen des Menschen, solche Zeiten zu erleben; damit befinden wir uns letztendlich in guter Gesellschaft. Die Israeliten haben es damals erlebt; die neutestamentlichen Gemeinden haben Herausforderungen erlebt und schwierige Situationen. Und wenn wir hier in unsere Welt schauen – in unserem persönlichen Umkreis, bei uns ganz persönlich aber auch global – dann sehen wir: Es gibt überall Wüstenzeiten. Wir befinden uns ja in dieser Predigtreihe, die Tobias schon angesprochen hat: „Durch die Wüste.“ Das Volk Israel ist mit einem großen Trara aus Ägypten herausgezogen und ging mit der Perspektive, in eine Oase hineinzuziehen – in ein Land, in dem Milch und Honig fließt. So wurde es ihnen versprochen; diese idyllischen Zustände wünschen wir uns doch eigentlich auch: Ein Paradies, ein gutes Leben – familiär, beruflich, gemeindlich, gesellschaftlich. Der Weg dorthin war aber von dieser Wüstenzeit geprägt. Es gab immer wieder Probleme und Konflikte – sowohl bei den Israeliten als auch bei den ersten Christen und wie ich schon gesagt habe: Auch heute. Immer diese Wüstenzeiten. Es gab Streit um Ressourcen, um Autorität und den richtigen Weg. In der Bibel werden von realen Menschen, von ihren realen Problemen und Konflikten berichtet – die ebenfalls eine Lebensrealität sind. Wir haben schon einige Geschichten in den letzten Wochen gehört: Wie schwer das Leben in der Wüste gewesen ist, was das Volk Israel gemacht hat und wie Gott reagiert hat. Und heute steigen wir in eine weitere Erzählung ein, die uns auf den ersten Blick vielleicht bekannt vorkommt – weil es erneut um den Mangel an Wasser geht. Und so heißt es im zweiten Mosebuch Kapitel 17 folgendermaßen: „Die ganze Gemeinde der Israeliten brach auf aus der Wüste Sin. Sie zogen weiter von Lagerplatz zu Lagerplatz, so wie der Herr es bestimmte. Als sie in Rephidim lagerten, hatte das Volk kein Wasser zu trinken. Da stritt das Volk mit Mose: ‚Gib uns Wasser zu trinken!‘ Mose antwortete: ‚Was streitet ihr mit mir? Warum stellt ihr den Herrn auf die Probe?‘ Aber das Volk hatte Durst und rebellierte gegen Mose: ‚Warum hast du uns aus Ägypten geführt? Jetzt müssen wir unsere Kinder und unser Vieh verdursten.‘ Da schrie Mose zum Herrn: ‚Was soll ich mit diesem Volk nur tun? Es fehlt nicht viel, und sie steinigen mich!‘ Der Herr sagte zu Mose: ‚Geh vor dem Volk her und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir. Nimm auch deinen Stab in die Hand, mit dem du auf den Nil geschlagen hast. Dort am Horeb will ich vor dir auf den Felsen stehen. Schlage an den Felsen – es wird Wasser herausfließen und das Volk kann trinken.‘ Mose tat das vor den Augen der Ältesten Israels. Er nannte den Ort Massa, was ‚Probe‘ bedeutet, und Meribah, was ‚Streit‘ bedeutet; denn dort hatten die Israeliten gestritten und den Herrn auf die Probe gestellt – als sie fragten: ‚Ist der Herr bei uns oder nicht?‘“ Stellt euch die Szene in Rephidim vor. Wir haben schon gesagt, die Sonne brennt unerbittlich auf diese Menge der Israeliten herab. Die Hitze ist erdrückend und der Durst wird unerträglich. Es gibt kein Wasser – keinen Tropfen, der die trockenen Lippen benetzen könnte. Und die Menschen werden unruhig; ihre Blicke suchen verzweifelt nach Anzeichen von Hoffnung, doch die Wüste gibt einfach nichts her. Es ist einfach nur braun. Das Volk Israel, das mit Hoffnung in die Wüste zog, steht nun am Rande der Verzweiflung. Ihre Kehlen sind ausgedörrt und die Hitze macht ihnen zu schaffen. Und jetzt werden die Stimmen der Unzufriedenheit immer lauter: „Warum hast du uns hierher gebracht, Mose? Warum?“ Die Frage heilt durch die Menge und sie wird zu einem Vorwurf. Man spürt die Anspannung, die Frustration – die sich in den Herzen der Menschen auch so ausbreitet. Mose steht allein da zwischen dem erbarmungslosen Sand und dem murrenden Volk Israel. Das Volk hätte ja auch selbst nach Wasser suchen können und graben können. Der Leiter soll aber den Durst stillen. Sie haben immer noch nicht gelernt, Selbstverantwortung zu übernehmen. Auch Mose spürt die Last auf seinen Schultern; denn das Volk kommt ja zu ihm. Das Volk tut nämlich so, als würde er keinen Mangel erleiden und das Wasser zurückhalten – als würde er in seinem Zelt ein Leben in Saus und Braus führen, weil er ja der Leiter ist und zur Elite gehört. Aber auch er ist durstig; auch er leidet unter der senkenden Hitze. In ihrem Frust vergisst das Volk, dass Mose einer von ihnen ist: Kein Übermensch, kein Herrscher – sondern ein Diener Gottes, der selbst nach Führung sucht. Und so tut Mose das einzige, was ihm bleibt: Er wendet sich an Gott voller Verzweiflung – aber auch in dem tiefen Vertrauen, dass Gott eine Lösung bringen wird. Denn er hat es ja schon erlebt: Die ganzen Erzählungen im Vorfeld, wir haben davon gehört und gelesen. Gott hat eingegriffen. Er fleht um Hilfe – nicht nur für das Volk, sondern auch für sich selbst; denn er hat Angst um sein eigenes Leben. Mose steht vor Gott nackt in seiner Schwäche und legt ihm die Not seines Volkes und seiner eigenen Last so hin. Und als ich zu Beginn meiner Pastorenlaufbahn in meiner ersten Gemeinde arbeitete, fiel mir schnell auf: Wie oft die Gemeindeleitung die Verantwortung für das spirituelle Leben der Gemeinde auf den Schultern gelegt wurde. Und ein häufiger Vorwurf war: „Ich spüre Gott nicht mehr im Gottesdienst.“ Es war fast so, als ob man von der Leitung und von den Pastoren erwartete, sie könnten mit einem Knopfdruck Gottes Gegenwart herbeiführen. Ich erlebte, wie die Menschen darauf warteten, dass wir den Raum schaffen – natürlich hat man da gewisse Möglichkeiten, aber die sind auch begrenzt. Also: Die Menschen erwarteten, dass wir den Raum schaffen, in dem sie Gott spüren können; als wäre das unsere alleinige Aufgabe. Und doch musste ich lernen, dass ich diese Erfahrung nicht erzwingen oder kontrollieren konnte. Genau wie Mose in der Wüste, in der er seine Verzweiflung zu Gott rief und ihm die Last seines Volkes hinlegte – war es dann auch meine Aufgabe in diesem Augenblick, und auch die Aufgabe der Leitung: Sich Gott zuzuwenden, zu vertrauen und für die Gemeinde zu beten. Denn wir hatten keinen Schalter; wir hatten keinen Knopf; wir hatten keinen Hebel. Die Begegnung mit Gott ist ein Geschenk – das aus seiner Gnade kommt, nicht aus menschlicher Anstrengung oder einem besonderen Arrangement. Unser Teil ist es, den Raum für Gottes Wirken zu öffnen: Sich selbst zu öffnen, offen zu bleiben und ihm die Freiheit zu geben, sich auf seine Weise zu offenbaren. Mose klagt und fleht Gott an, was er jetzt tun soll. Er bringt seine Not vor Gott; denn er weiß, dass er selbst nicht die Macht hat, ihre Not zu lindern – ihren Durst zu stillen. Er hat keine Mittel, kein Wasserreservoir, keine Quelle, auf die er zugreifen könnte. Und dann geschieht das Unverfügbare: Gott antwortet auf die Klage des Volkes und auf Moses verzweifelten Ruf. Er gibt Mose eine klare Anweisung: „Geh vor dem Volk her und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir. Nimm auch deinen Stab in die Hand, mit dem du auf den Nil geschlagen hast. Dort am Horeb will ich vor dir auf den Felsen stehen. Schlage an den Felsen – es wird Wasser herausfließen und das Volk kann trinken.“ Gott hört Moses Klage und reagiert sofort; er weist Mose an, mit seinem Stab – demselben Stab, mit dem er einst das rote Meer teilte – zum Felsen am Horeb zu gehen. Horeb ist ein besonderer Ort: Ein heiliger Ort, an dem Gott schon zuvor gesprochen hat und später als Gottesberg bekannt wird, weil er hier seine Gebote weitergibt. Der Berg Horeb ist der Berg Sinai. Inmitten der kargen Wüste, die nur Trockenheit und Verzweiflung zu bieten scheint – soll genau hier an diesem bedeutungsvollen Ort Leben gespendet werden. Gott möchte Leben geben. Mose ist dabei aber nicht passiv in dieser Situation: Er folgt Gottes Anweisung und schlägt mit dem Stab auf den Felsen; der Stab, der das mächtige Eingreifen Gottes in Ägypten symbolisiert – dann passiert das Wunder. Aus dem trockenen, leblosen Stein sprudelt Wasser hervor: Klar, kühl, lebensspendend. Dieses Wasser symbolisiert weit mehr als nur die Erfüllung eines physischen Bedürfnisses; was sie damals hatten – dass sie Durst haben. Es steht für die tiefe Wahrheit, dass Gott auch in den trockenen, hoffnungslosen Zeiten und Momenten in unserem Leben Leben bringen möchte. Und deswegen gibt er auch an diesem Ort seine lebensspendenden Gebote weiter: Es ist ein Zeichen dafür, dass Gott uns auch dort begegnen kann – wo wir ihn wahrscheinlich am wenigsten erwarten. Mose handelt nicht einfach nur aus Gehorsam; sondern weil er ein tiefes Vertrauen darauf hat, dass Gott handeln wird. Er glaubt daran, dass Gott das Leben bringen wird, wo vorher nichts als Wüste war. Dieses Vertrauen ist es, das uns auch heute leiten kann – was uns ein Vorbild sein kann. Denn wie oft stehen wir in unserem Leben vor einem Horeb: Einem Ort der Trockenheit und Verzweiflung? Und fragen uns: Ob dort jemals wieder Leben sprießen wird? Wo haben wir in unserem Leben einfach nur Trockenheit? Wo ist es dürr? Wo ist es karg? Doch es bleibt nicht nur bei der Geschichte des Wassers aus dem Felsen. Dieser Ort wird später Massa und Meribah genannt – was Versuchung und Streit bedeutet. Und diese Namen erinnern daran, dass das Volk Israel hier Gott auf die Probe stellte und mit ihm stritt: Sie fragten sich: „Ist Gott eigentlich noch mit uns unterwegs?“ Und das ist dann dieser Ort. Massa und Meribah stehen sozusagen als Mahnmal dafür – wie leicht es eigentlich ist, in Zeiten der Not das Vertrauen in Gottes Fürsorge zu verlieren und stattdessen zu meckern und sich in seiner Verzweiflung zu verlieren. Aber lasst uns mal überlegen: Was sind vielleicht unser Horeb, unser Massa, unser Meribah? Wo in unserem Leben haben wir Gott herausgefordert oder ihm nicht vertraut? Diese Orte der Versuchung und des Streits können ja in verschiedenen Bereichen unseres Lebens auftreten: Einmal im geistlichen Leben: Wo wir Trockenheit verspüren. Vielleicht spüren wir dort in unserem Gebetsleben wirklich eine Dürre oder auch bei den Gottesdiensten – und wir beginnen, Gottes Nähe in Frage zu stellen. „Gott, bist du überhaupt noch mit mir unterwegs?“ Und statt zu vertrauen, dass Gott auch in dieser Stille und in dieser Trockenheit wirkt, neigen wir dazu: Ihn zu testen oder sogar ihm die Schuld dafür zu geben. „Du bist einfach nicht da – und deswegen geht es mir schlecht.“ Aber es kann auch ein ganz anderer Bereich sein: Wie sieht es in deiner Familie aus? Sind dort Konflikte, vielleicht Schräglagen, Missstände – und die können dann zu einem Ort der Versuchung werden: Wo wir Gott nicht mehr einbeziehen; sondern nur noch unser eigenes Recht durchsetzen wollen. Wir wollen auf unser Recht bestehen. „Die anderen in der Familie sind schuld.“ „Mein Bruder, meine Eltern, meine Kinder – deswegen geht es mir gerade schlecht und ich mach jetzt das, was ich will, damit es mir wieder besser geht.“ Aber Gott fragen wir in diesen Augenblicken gar nicht mehr; sondern wir laufen von ihm weg. Und wie sieht es in unserem Berufsleben aus? Weil wenn wir unter hohem Stress sind und darunter leiden – dass Druck da ist, die Anforderungen steigen – dann verleitet uns das vielleicht auch dazu: Auf unsere eigenen Kräfte zu vertrauen und Gott aus dem Alltag dann auch auszuschließen. Wir gehen gar nicht mehr den Weg mit Gott; wir vergessen, dass er derjenige ist, der uns eigentlich die Kraft für den Alltag gibt – und der uns auch die Weisheit gibt, Entscheidungen zu treffen. Aber durch den Stress binden wir ihn gar nicht erst ein. Oder auch im Gemeindeleben: Auch hier kann es zu Streit kommen; oder wir misstrauen uns vielleicht sogar gegenseitig. Wenn wir das Gefühl haben, dass Dinge nicht so laufen, wie wir es uns wünschen – dann fangen wir doch gerne mal an zu streiten. Die Versuchung liegt nahe, die Verantwortung allein dann auf andere Personen zu schieben: „Ja, das sind doch die Leute, die da vorne sind. Die müssen es doch regeln.“ Anstatt dann selbst aktiv zu werden im Gebet und Gottes Führung zu suchen. Also lasst uns mal genauer hinschauen: Wo sind unsere eigenen Massa und Meribah? Wo stellen wir Gott auf die Probe oder zweifeln an ihm – und streiten mit ihm? „Gott, du hast uns hier diese Dürre gegeben. Du hast mir diese Dürre gegeben – ich halte es nicht mehr aus.“ Und wie können wir, genau wie Mose, wieder Vertrauen fassen? Offen zu sein für das, was Gott in unserem Leben auch eigentlich hineinbringen möchte: Und zwar Leben. Lasst uns heute den Mut haben, unsere eigenen Herzen da mal zu prüfen: Wo in unserem Leben gibt es Wüstenzeiten – in denen wir versucht sind, an Gottes Nähe zu zweifeln? Wo sind wir geneigt, ihn herauszufordern oder seine Liebe auch infrage zu stellen? Und ich lade euch ein: diesen Moment jetzt vor Gott zu bringen. Ehrlich und ohne Zurückhaltung. Wenn du dich gerade in einer solchen Wüstenzeit befindest – dann triff heute die Entscheidung, Gott neu zu vertrauen. Und ich habe da nur ein ganz kurzes Gebet mit auf eine Folie gebracht; ich möchte euch einen Augenblick geben. Das braucht nicht lange: 30 Sekunden, dass ihr das für euch im Stillen beten könnt: „Herr, ich lege meine Wüstenzeit in deine Hände. Ich vertraue darauf, dass du mir auch hier begegnen wirst. Gib mir dein lebendiges Wasser – das meine Seele erfrischt.“ Vielleicht war es dein geistliches Leben, das trocken ist. Vielleicht kämpfst du in deiner Familie, in deinem Beruf oder vielleicht auch hier in der Gemeinde. Was auch immer es ist: Sprich dieses Gebet; nimm es mit in deinen Alltag. Und ich will dir einfach nur zusprechen: Gott ist da – bereit, dir in deiner Wüste zu begegnen und dir neues Leben zu schenken. Triff heute noch die Entscheidung: Ihm zu vertrauen und ihn in deinem Leben wirken zu lassen. Amen.