Mission

Dirka Haidara - Senegal

Gebetsanliegen von Dirka und Macky, 14.05.2026

Dank:

Die WEC-Senegal-Mitarbeiterkonferenz ist gut verlaufen und war für Dirka sehr ermutigend. Auch ein WEC-Dakar-Team-Wochenende am Strand Anfang Mai tat einfach gut.

Macky hat von einer Farming-God’s-Way-Schulung (Landwirtschaft nach Gottes Prinzipien) profitiert.

Bitte:

Die 14.000 Wolofbibeln warten seit 2.3. in Abidjan (Elfenbeinküste) auf Weitertransport. Das Schiff, das den Container transportieren soll, wartet seit 29.4. auf Einfahrt in den Hafen von Abidjan. Es ist zu fürchten, daß es auch vor dem Hafen von Dakar wieder längere Zeit vor Anker liegen muß.

Diese Verzögerungen sind der globalen Situation geschuldet, aufgrund derer viel mehr Schiffe um Südafrika herumfahren und statt in europäischen in afrikanischen Häfen umgeladen werden, deren Abfertigungskapa-zitäten geringer sind.

Am Samstag, 16.5., findet eine Übergabefeier für die Wolofbibel statt, obwohl die gedruckten Bibeln noch nicht eingetroffen sind. Gottes Wort soll in allen Formen gefeiert werden: als gedrucktes Buch (ein Exemplar liegt vor), als Hörbibel, als App, durch Musik... Etwa 700 Gäste werden erwartet. – Eine weitere Übergabefeier ist für den 13.6. an einem anderen Ort geplant.

Nachdem entschieden war, daß die Übergabefeiern in jedem Fall stattfinden, konnte Dirka die Flüge für einen kurzen Heimataufenthalt buchen. Betet, daß sie nicht einem eventuellen Kerosinmangel zum Opfer fallen! Nach Urlaub und Arztbesuchen plant Dirka im August und September ca. 6 Wochen Reisedienst.

  • Betet um gutes Gelingen aller Aufgaben, die vor Ende Juni abgeschlossen werden müssen.
  • Der Wolofkalender’27 muß inhaltlich abgeschlossen werden.
  • Betet um gute Planung aller Termine in Deutschland und der Vorbereitungen dafür.

Dirka steht derzeit ziemlich unter Druck und schläft oft schlecht.dat

Wir haben mal wieder keine Haushaltshilfe.

Herzlichst Dirka & Macky

Dirka und Macky Haidara leben und arbeiten im Senegal.

Dirka arbeitet dort seit 2001 als Missionarin des WEC International. Seit 2005 hat sie missionsübergreifend an der Bibelübersetzung in die Wolofsprache mitgewirkt - hauptsächlich als Korrekturleserin. Aktuell laufen noch die Druckvorbereitungen, in Kürze soll die gesamte Bibel in Wolofsprache gedruckt werden. Drei offizielle Übergabefeiern werden für Anfang 2026 geplant.
Beten Sie, daß Gott die Herzen der Wolof anrührt und in ihnen einen Hunger nach Gottes Wort bewirkt.
Da viele Senegalesen nicht oder nicht gut lesen können, wird an Tonaufnahmen der gesamten Bibel gearbeitet. Eine Version in einfachem Wolof ist ebenfalls in Arbeit.

Seit 2011 ist Dirka hauptverantwortlich zuständig für die Erstellung von Kalendern mit Bibelversen in Wolofsprache - sowohl in lateinischer als auch in arabischer Schrift - und in Französisch mit dem gregorianischen (westlichen) und dem muslimischen Kalendarium. Für 2025 wurden 3.760 Exemplare gedruckt und im ganzen Land und darüber hinaus verteilt. Seit vier Jahren gibt es zusätzlich eine Kalender-App, mittels derer man die Bibelverse in Wolof anhören kann.
Dirka und Macky sind sehr dankbar, daß die EFG-Wiesbaden dieses Projekt von Anfang an tatkräftig unterstützt.

Aktuell ist Dirka dabei, die Fula-Sprache zu erlernen. Interesse daran hatte sie, seit sie 2001 in den Senegal kam. Durch den Abschluss ihrer Mitarbeit an der Bibelübersetzung ist sie inzwischen freier für Neues. Zudem ist dies die Muttersprache ihres Mannes Macky.

Seit 2020 besitzen Dirka und Macky ein Feld in einem Dorf, wo sie auch wohnen. Mackys Hauptbeschäftigung ist die Landwirtschaft. Wir haben Hühner, Schafe, Hasen, bauen Gemüse an, haben Obstbäume. Seit 2024 hat Macky an mehreren Fortbildungen von "Farming God's Way" (Landwirtschaft nach Gottes Prinzipien) teilgenommen und setzt diese Methoden nun um. Inzwischen hilft er gelegentlich bei Schulungen, indem er dort unterrichtet. Es ist für ihn eine gute Art, neben landwirtschaftlichen Kenntnissen auch Gottes Wort weiterzugeben.

Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon weiß zur Ernte. (Johannes 4.35)