Ja, ich begrüße euch herzlich im Namen Jesu. Wie ich mich gerade hier so umsah, wurde mir deutlich, was für ein Geschenk es ist, dass wir uns sonntags in dieser Weise hier treffen können. Ein Geschenk, dass wir in einem Land leben, in dem Frieden und kein Krieg ist. Ein Geschenk, dass wir in einem Land leben, wo bei allem deutschen Gejammer Politik und Infrastrukturen gut oder halbwegs gut funktionieren. Ein Geschenk auch, dass wir uns sonntags hier als Individuen, als einzelne Personen begegnen können, reden können, uns ermutigen können. Und auch ein Geschenk, dass wir so viele haben, die auch willig und bereit sind, so einen Gottesdienst mitzugestalten. Denn alles, was hier ja so schön, meistens ohne irgendwelche Störungen abläuft, dahinter steckt ja eine Menge an Zeit, an Engagement, an Vorbereitung. Zum Beispiel auch so ein tolles Lied rauszusuchen, wie wir das gerade jetzt eben gehört haben. Also ich freue mich wirklich, euch zu sehen. Und ich bin auch sehr gespannt, was Gott unterstellt. Was Gott unter uns anstoßen wird, auch durch diese neue Predigtreihe.
Jesus nimmt uns mit dieser Predigtreihe mit auf eine Reise, die unser Vater im Himmel schon vor Jahrtausenden begonnen hat. Als er zu Abraham sprach: „Ich will dich zu einem großen Volk machen, dich segnen, deinen Namen groß machen und du sollst ein Segen.“ Und das seht ihr ja auch hinter mir: gesegnet, um ein Segen zu sein. Es ist fantastisch, dass Gott uns und unser Leben segnet. Aber Gott ist immer einer, der will, dass, was er schenkt, auch hinausfließt über uns zu anderen Menschen. Gott will, dass wir ein Segen für andere sind. Und Gottes Segen entfaltet sich. Er will uns wie Abraham auch aufmachen in unbekanntes Land. Natürlich ist es schön, das eigene Wohnzimmer, alles, was einem vertraut ist – das eigene Haus und so weiter. Aber Gott hat es, glaube ich, zwar auch mit Wohnzimmern, aber etwas mehr. Also er will, dass wir uns immer wieder aufmachen aus dem gewohnten Vertrauten auch in Neues hinein.
Das Eigenartige oder fast Paradoxe ist: Jesus hat dieses Land des großen Reiches Gottes sehr deutlich mit markanten Worten beschrieben. Und trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, dieses Land, das Jesus beschreibt, ist uns oft ganz unbekannt geblieben. Ich wähle ein Wort aus, um mal so einen Umriss dieses Landes sichtbar zu machen: „Der Sohn kann nichts von sich aus tun. Er tut nur, was er den Vater tun sieht.“ Was immer der Vater tut, das tut auch der Sohn. Das ist doch eigentlich ein ganz eigenartiges Wort. Und ich finde es sehr herausfordernd.
Wenn selbst Jesus, der Sohn Gottes, nichts von sich aus tun konnte – außer er tat, was der Vater tat – und wenn Jesus darauf angewiesen war, zu sehen, was der Vater tat: Wie viel mehr sind dann wir darauf angewiesen, wahrzunehmen, ob das ein Sehen ist? Vielleicht bei uns nicht so oft wie bei Jesus, aber ein Hören, ein Inneres merken. Und dann können wir zwar alles Mögliche tun, aber das Entscheidende wird erst passieren, wenn wir wahrnehmen, was auf Gottes Herz ist.
Jetzt kann man vielleicht einwenden: „Ja, ja, alles gut und schön, aber wir sind ja nicht Jesus.“ Ja, das ist richtig. Aber wir folgen Jesus nach und wir sagen: Jesus lebt in uns durch seinen Geist. Und Jesus sagt doch auch: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Also kann das nicht groß anders sein, als es bei Jesus war.
So, wir wissen nicht, wie Jesus das erlebt hat, was er beschreibt – dass er die Taten seines Vaters gesehen hat. Aber ich glaube, die Evangelien geben uns so Hinweise, die das bestätigen. Als Jesus zum Beispiel, wie wir es in der Bibel sehen, als Jesus zum Beispiel Nathanael das erste Mal sieht, sagt er: „Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen.“ Nun machen der Kontext und auch die Reaktion von Nathanael – er sagt nämlich: „Du bist der Sohn Gottes“ – das wird keinen Sinn machen, wenn Nathanael so wie Christopher hier gesetzt wäre und Jesus ihn sehen konnte. Nein, das macht deutlich: Eben Jesus konnte ihn nicht sehen auf natürliche Art und Weise mit seinen Augen. Aber Jesus sah ihn. Das könnte ein Beispiel sein, wie der Vater ihm vorab Menschen zeigte, deutlich machte – auch etwas über das Wesen dieses Nathanael sagte – bevor er ihn sah.
Jesus sah Nathanael durch das, was der Vater ihm zeigte. Dann, als Jesus auf einem Weg unterwegs ist – also er ist durch Jericho unterwegs – läuft er an einem Baum vorbei, blickt auf und sagt: „Zacchäus, steig schnell herab, denn heute muss ich in deinem Haus einkehren.“
Jetzt gehen wir oft davon aus: Na, der kannte den Zacchäus, der hat ihn irgendwo mal am Zoll gesehen oder sonst was. Aber das ist überhaupt nicht gesagt, dass er ihn wirklich kannte. Das könnte genauso eine Stelle sein – und es ist etwas anderes Nachdenkenswertes drin: „Heute muss ich in dein Haus einkehren.“ Also Jesus wusste, dass er heute sozusagen bei diesem Mann auch zu Hause sein musste. Er hatte also dort schon eine Sicht oder einen Blick.
Und ich sage jetzt mal vom Vater, was er tun sollte. Was tut Jesus, bevor er seine zwölf Apostel auswählt? Er stieg auf den Berg – heißt es – und blieb über Nacht im Gebet. Ja, klar: Wenn Jesus sagt, dass er nichts von sich aus tun konnte, dann konnte er auch diese zwölf Apostel nicht einfach von sich aus auswählen – sondern auch hier wird ihm der Vater gezeigt haben, welche zwölf die sind.
Ja, was wir heute so toll mit dem großen Wort „Apostel“, aber was ja eigentlich nur Bote, Gesandte: Wer seine zwölf Boten und Gesandten sein sollen. Vieles in den Evangelien finde ich ist so offensichtlich, dass wir es übersehen. Ich mache jetzt mal eine lange Liste:
- Jesus steht frühmorgens auf, um an einem einsamen Ort zu beten.
- Und danach kommen die Jünger und er weiß: Jetzt müssen wir in die Nachbarorte gehen.
- Jesus nötigt seine Jünger mit dem Boot vorauszufahren. Geht auf den Berg um zu beten. Und danach kommt Jesus – kommt er auf dem Wasser zu ihnen.
Markus 6 wird gesagt, Jesus zieht sich in die Wüste oder in die Einöde zurück, um zu beten. Die Zürcher Bibel, eine ältere, aber sehr gute Übersetzung, die bringt die Feinheiten sozusagen des griechischen Textes gut raus: Sie übersetzt nämlich korrekt: „Er zog immer wieder in einsame Gegenden zurück, zog sich zurück und betete.“ Das heißt, hier wird deutlich der Rückzug in die Stille, in die Einsamkeit und das Gebet. Das machte Jesus nicht mal so – sondern das deutet an, dass es eine Gewohnheit von ihm war: Dass er sich wiederholt zurückzog und betete.
Warum wusste Jesus, fällt uns auch oft nicht aus, so vieles vorher? Haben wir schon gehabt:
- Er sah Nathanael.
- Er wusste, dass er bei Zacchäus einkehren musste.
- Er wusste über die Frau am Brunnen mit ihren Männern Bescheid.
- Er konnte die Steuer für die notwendige Silbermünze sehen – dass sie im Maul des Fisches sein wird.
- Er sah den Verrat des Judas, er sah die Verleugnung des Petrus im Detail.
Jesus konnte die Details des letzten Passahmahls vorher benennen: Den Mann mit dem Wasserkrug, den Besitzer, das Obergemach. Jesus beschrieb den angebundenen Esel und den Einzug in Jerusalem detailliert. Und dann die Stelle, die ich… In diesem Kontext am erstaunlichsten fand:
Jesus nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich auf den Berg, um zu beten. Und es heißt immer „den Berg“, deutet auch eine feste Gewohnheit an.
Während er nun betete, veränderte sich das Aussehen seines Angesichts und seine Kleidung wurde leuchtend weiß. Und siehe: Zwei Männer besprachen sich mit ihm – Mose und Elia. Sie erschienen in himmlischer Herrlichkeit und redeten davon, wie sich sein Lebensausgang in Jerusalem vollziehen sollte.
Also auch hier wieder etwas, wo diesmal nicht der Vater selbst, sondern diese zwei Glaubensgestalten mit ihm besprechen, wie sein Lebensausgang sein wird.
So. Und Jesus sagt: „Der Vater – der Sohn kann nichts von sich aus tun. Er tut nur, was er den Vater tun sieht.“ Was? Was immer der Vater tut, das tut auch der Sohn.
In Bezug auf uns heißt es: Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. Jesus beschreibt in den Evangelien mit verschiedenen Worten klar, wovon er wusste – dass es sein Auftrag ist. Und trotzdem war er darauf angewiesen, dass er von Gott immer wieder empfing, was das im Detail bedeutet.
Und ich denke, die Evangelien deuten ganz klar an: Er empfing das ganz stark in der Stille, in dem Rückzug und im Gebet.
So. Wie ist das bei uns? Es heißt: „Gott hat gute Werke für uns vorbereitet, in denen wir wandeln sollen.“ Ja, wir haben genauso wie Jesus gute sozusagen Linien – Handlungslinien für unseren Glauben. Ja, es ist klar: Wir sollen Gott lieben, unseren Nächsten. Barmherzigkeit von Jesus ganz stark betont. Leben in Vergebung, Vergebungsbereitschaft. Weitersagen der guten Botschaft oder auch Nachfolge in Worten und Taten.
So. Wenn jetzt Jesus nur tun konnte, was er den Vater tun sah – und sich dafür ins Gebet zurückzog: Brauchen dann wir für die guten Werke, die Gott für uns vorbereitet hat, nicht genauso zwingend oder noch viel zwingender als Jesus die Inspiration von Gott? Zumindest das Hören. Das Innere. Das innere Wahrnehmen von dem, was Gott auf dem Herzen für uns hat.
Die guten vorbereiteten Werke. Ich nehme mal ein Beispiel: den Missionsauftrag. Markus’ Evangelium – die kürzeste Form – geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
So. Das ist etwas, wir können das einfach tun. Also, wir können uns Schilder malen. Wir können uns in die Fußgängerzone stellen und können das Schild hochhalten und können sagen: „Jesus liebt dich.“ Oder wenn wir anders theologisch aufgestellt sind, können wir sagen: „Ohne Jesus kommst du in die Hölle.“ Also, können wir machen – können wir einfach tun.
Wir können uns gute evangelistische Flyer besorgen und wir verteilen sie auf der Straße oder gehen durch die Briefkastenanlagen und dort, wo kein Werbungsverbot ist, schmeißen wir was rein. Wir können irgendwo uns hinstellen, können Gott loben mit toller Musik, kreativer Pantomime – oder wir können mal wieder eine klassische Evangelisation machen.
Ja, hier im Haus oder in irgendeinem anderen Ambiente. Wir können unserer Familie, unseren Nachbarn, unseren Bekannten das Evangelium bezeugen: dezent mit netten Spruchkärtchen, freundlichen kleinen Geschenken – oder auch mündlich.
Manchen von uns fällt das super leicht. Meistens wenige unter uns, die so eine evangelistische, ausgeprägte evangelistische Begabung haben und da absolut furchtlos sind. Ich habe einen Freund in Neuseeland, mit dem kann man hingehen: Fußgängerzone, Einkaufszentrum, Hafen. Binnenkürze ist er mit den Leuten im Gespräch über Gott und das Evangelium.
Das ist ein klassischer Evangelist. Viele von uns tun sich schwerer. Oder allein, wenn sie das Wort „evangelistisch“ hören: Dann verkrampft sich schon alles in ihnen – und sie flüchten. Am liebsten nur nicht irgendwie so diesen öffentlichen Aspekt. Ja, irgendwie im Stillen oder was schreiben schon – aber nur nicht öffentlich.
Und wie wir reagieren hängt natürlich auch sehr davon ab: Wie Menschen reagieren, hängt natürlich sehr auch davon ab, dass wir uns nicht so sehr auf die Welt bewegen. Und das ist natürlich auch ein ganz wichtiger Punkt: Wie treten wir da auf? Und worum geht es uns eigentlich?
Geht es uns um den Menschen – so wie wir das in der Einleitung von Ricarda gehört haben, die die Dame sozusagen innerlich wahrgenommen hat und sitzen geblieben ist? Oder geht es nur darum sozusagen, das Evangelistische zu erledigen?
Ja. Haben wir schon die richtigen Antworten? Wissen wir schon, was der andere glauben muss? Und wir warten nur im Gespräch noch so auf das Stichwort – und dann treten wir rein – und dann wird die Botschaft gesagt, ob es der andere hören will oder nicht.
Also auch wie wir auftreten, wird etwas mit Menschen machen. Vielleicht ist jetzt dieser krass evangelistische Typ, der so einfach die Botschaften muss raus, lebt unter uns schon sehr wenig geworden – oder vielleicht schon fast ausgestorben. Und wir: Wir ziehen uns eher auf so die dezenten Möglichkeiten zurück.
Vielleicht haben wir es sogar schon ein bisschen aufgegeben, von Jesus zu reden, weil wir oft den Eindruck haben: Leute wollen es eigentlich nicht hören.
So. Egal, ob ihr jetzt zu den evangelistisch Mutigen, den Dezenten oder denen gehört, die da schon resigniert haben – Die Frage heute ist:
Habt ihr Mut, euch auf neue Erfahrungen mit Menschen und dem Evangelium von Jesus einzulassen?
Wenn ihr sagt „ja“, dann ist die Ermutigung dieser ersten Predigt: Lasst uns, bevor wir Menschen von Jesus erzählen, wie Jesus mit Stille, Gebet und Hören, auf Gott beginnen.
Ich glaube, Jesus war unter anderem auch so effektiv in seinem Dienst, weil er wusste:
- Wer offen ist heute.
- Wen er ansprechen soll.
- Was er sagen soll – damit Menschen innerlich getroffen sind.
Jesus hat natürlich… auch in großem Publikum vor vielen Menschen gelehrt und gesprochen. Aber ich glaube: Insgesamt hat er kein Gießkannenprinzip gelebt, einfach mal überall gießen – sondern er war sehr oft zielgerichtet auf das, was ihn der Vater ins Herz gelegt hat oder wie er sagt: „Was er ihm gezeigt hat.“
Und er hat, denke ich, mit Gebet ganz oft – oder vielleicht immer begonnen, bevor er anfing zu reden und Menschen zu begegnen.
Deswegen der erste Impuls, auch was Menschen angeht:
Nicht als erstes sie überfallen und zuschwallen. Als erstes fangt an mit Gebet.
Und ich erkläre gleich nochmal, wie das sein kann: Christopher hat auch eine Geschichte – er hat uns dazu eine Hilfe vorbereitet, er hat ein super Begleitheft gemacht zu dieser Predigtreihe „Segne“, zu jeder der fünf Predigten. In diesem Heft findet ihr die folgende Grafik:
Das ist jetzt so gemacht – sozusagen: Da gibt es die Möglichkeit, acht Menschen einzutragen. Und da könnt ihr von Lebensbereichen ausgehen.
Also: Ihr könnt sagen: „Wo wohne ich?“ Und dann überlegen: Wer sind meine Nachbarn?
Und könnt da acht maximal oder auch weniger natürlich eintragen. Ihr könnt dasselbe für eure Arbeitsstelle machen, wenn ihr noch arbeitet. Oder für einen Hobby- und Freizeitbereich – wo ihr eure Leidenschaft habt.
Ihr könnt das auch mischen und könnt sozusagen sagen: „Ich bin ein Stück weit das Zentrum.“
Aber: Wen gibt es um mich? Aus Nachbarn, aus Arbeit, aus Hobby, aus Freizeit, aus Dingen, die ich leidenschaftlich mache.
Und ihr könnt natürlich fünf nehmen oder drei.
So. Christopher hat auch ein Kärtchen dafür vorbereitet. Das ist so das ideale Steckkarten-Format – was man dann so in Geldbeutel reinstecken kann, in die Klarsicht-Seite, wo man dann auch die Namen lesen kann.
Da könnt ihr drei Menschen eintragen: „Für meine drei Herzensmenschen bete ich.“
Das ist gut. Aber genauer gesagt müsste eigentlich heißen:
„Ich bete für die drei Menschen, die Gott mir zeigt.“
Denn ihr könnt natürlich das jetzt – egal welchen Lebensbereich ihr wählt oder ob ihr das mischt: Ihr könnt einfach nüchtern überlegen: „Ja, wen kenne ich denn da? Fritz und Hans und so weiter.“ Und ihr traut euch – ihr könnt einfach nüchtern überlegen. Und ihr tragt die ein.
Aber wenn wir den Einstieg der Predigt heute und die vielen Beispiele von Jesus ernst nehmen, dann wäre der Weg zu sagen:
„Vater im Himmel: Wen hast du auf dem Herzen für mich?“
Und dann still zu werden – zu horchen und zu schauen. Und bei jedem von uns mag das unterschiedlich sein.
Aber ich denke: Die meisten von uns wissen, wann Gott ihnen etwas aufs Herz legt.
Und dann nehmt die zwei oder drei oder fünf oder acht Menschen, die Gott euch zeigt, und die schreibt ihr auf – so wie Jesus Nathanael vermutlich vorher sah und Zachäus und andere. So nehmt ihr die, die Gott euch aufs Herz legt.
Ich habe vorgestern einen Brief geschrieben – und zwar: Weil mich Gott seit zwei Wochen immer wieder aus heiterem Himmel plötzlich an einen Namen erinnerte. Also vollkommen sinnlos von den Kontexten. Immer irgendwo plötzlich zwischendrin.
Und nach zwei Wochen dachte ich: „Jetzt hast du lange genug rumgemacht – jetzt gehst du diesem Impuls endlich mal nach.“
Ich habe einen Brief geschrieben, jetzt bin ich gespannt, wie es weitergehen wird.
Und so kann Gott euch Menschen aufs Herz legen. Wo ihr merkt: Das sind die drei oder vier oder fünf, für die ihr betet.
Also bittet Gott, euch Menschen in eurem Leben und Umfeld zu zeigen – an denen er wirken möchte – und beginnt, für sie zu beten.
Vielleicht wird Gott euch durch dieses innere Flüssige – das ist das, was ich nenne – auf die Namen aufmerksam machen: Durch Erinnerung. Vielleicht wird er euch durch Begegnungen im Alltag auf Menschen aufmerksam machen. Vielleicht wird er euch so etwas wie eine Last für einen Menschen und eine Situation geben.
Egal ob zwei, drei, fünf, acht: Schreibt euch die Namen auf – und beginnt, bevor ihr beginnt zu sprechen, für diese Menschen zu beten. Und dann schaut, was Gott euch vielleicht weiter zeigt.
Das Ganze zusammen:
Der Vater segnet uns, damit wir auch andere segnen. Und eine Weise, Menschen zu segnen, ist: Wie Jesus zuerst auf Gott zu hören und für die Menschen um uns zu beten – die er uns zeigt – und dann den Impulsen Gottes zum Tun oder zum Reden zu folgen.
Und dann den Impulsen Gottes zum Tun oder zum Reden zu folgen. Amen.