So, habt ihr schon mal gegen eine Wand geredet? Ja. Oder vielleicht noch schlimmer: musstet ihr einmal versuchen, gegen eine laute, ganz ignorante Menschenmenge anzuschreien? Nur um überhaupt irgendwie bemerkt zu werden? Nein. Das vielleicht noch nicht. Aber stellt euch vor, ihr sitzt auf dem Boden, um euch herum tobt der pure Lärm und da sind drängelnde Füße und ganz laute Stimmen. Und da ist eine Karawane von ganz vielen Menschen, die ein furchtbar wichtiges Ziel haben. Und ihr? Ihr sitzt im Staub, ihr müsst brüllen. Ihr brüllt, bis euch der Hals brennt und die Halsschlagader pocht. Alles in der verzweifelten Hoffnung, dass wenigstens eine einzige Person euch in dieser Menge hört. Und genau das habe ich im Theologiestudium erlebt. Zumindest ähnlich. Wir hatten dort das Fach Praktische Theologie und unser Dozent ließ uns damals ein sogenanntes Bibliodrama durchführen. Wer kennt das? So ein Paar. Also: ein Bibliodrama ist eigentlich was ganz einfaches, eine ganz simple Methode, aber es ist sehr wirkungsvoll, weil man Bibeltexte erlebt. Man liest den Bibeltext also nicht nur ganz trocken durch, sondern man spielt ihn richtig nach. Man schlüpft in die Rolle von diesen biblischen Personen. Und man versucht zu spüren, was das ist. Was da eigentlich zwischen den Zeilen steht. Unser Text an dem Tag war die Heilung des blinden Bettlers in Jericho. Und die Rollen wurden verteilt. Die meisten Studenten, auch ich, waren dann die Menschenmenge. Ein Kommilitone spielte Jesus und ein anderer spielte den Blinden. Und als wir die Szene dann spielten, passierte etwas, das ich dann nicht vergessen werde. Es war… war etwas, was bis heute bei mir nachklingt. Der Student, der den Blinden spielte – also der die Rolle hatte –, war nach wenigen Minuten völlig erschöpft. Er fand es körperlich extrem anstrengend, gegen diese ganze Menge anzurufen. Wir sollten ihn ja als Menschenmenge lautstark zum Schweigen bringen. Und dann der Student, der Jesus spielte: Der stand mitten im Raum und sagte hinterher einen entscheidenden Satz. Er sagte, es war unglaublich schwer, diese eine in Not geratene Stimme aus all dem Geschrei der Menschen herauszuhören. Gehört zu werden, ist manchmal Schwerstarbeit. Und jemanden wirklich zu hören, erfordert enorme Kraft und auch Konzentration. Und genau da sind wir mitten in unserer aktuellen Predigtreihe. Wir sprechen über einen Lebensstil des Segnens. Segne steht für fünf Wege, wie wir unseren Nächsten im Alltag lieben können. Und letzte Woche hat Peter mit uns über den ersten Buchstaben gesprochen: E. Wofür steht E nochmal? E nochmal? Nein, S war ja. E ist heute. S. Wofür war das S? Ich habe es schon ein bisschen gehört: Starten mit Gebet. Und er hat uns daran erinnert, wie wichtig es ist, dass wir wirklich mit Gebet starten. Wir legen Menschen nämlich erst mal vor Gott. Und wenn wir für Menschen beten, dann macht das in allererster Linie etwas mit uns und mit unserem eigenen Herzen. Es bereitet uns vor. Und heute sind wir beim zweiten Buchstaben angekommen: Das E. Jetzt wirklich das E. Es steht für Erstzuhören – wie Herr Ruhler es auch schon in der Anmoderation gesagt hatte. Und wenn wir ganz ehrlich sind, wie schwer fällt uns das eigentlich? Manchmal fühle ich mich im Alltag genauso wie in diesem Bibliodrama. Wir haben ganz viele Stimmen um uns herum: Da ist der Stress auf der Arbeit, da sind die To-Do-Listen zu Hause oder woanders. Dann verfolgen wir die Nachrichten und sehen die politischen Debatten. Dann gibt es die Sorgen um die Gesellschaft, die Sorgen um die Familie. Manchmal ist selbst unser frommer Eifer einfach ziemlich laut – und man möchte einfach nur vorwärtskommen. Wir wollen Menschen segnen, wir wollen missionarisch leben. Aber in all dem Lärm überhören wir oft den Menschen direkt neben uns. Wir sind so unfassbar schnell mit frommen Antworten und ganz klugen Ratschlägen zur Hand. Und wir machen den Menschen ungewollt dann zu einem Objekt – vielleicht zu einem Missionsobjekt, das wir bearbeiten wollen. Wir wissen scheinbar schon längst, was diese Person braucht. Aber hören wir dann überhaupt noch zu? Lassen wir uns heute doch einfach mal zeigen, wie das geht. Jesus hat es ja im Lukas-Evangelium vorgemacht – genau die Geschichte aus dem Bibliodrama: Lukas-Evangelium, Kapitel 18, die Verse 35 bis 43. Ich lese sie mal vor:
Als Jesus in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Er hörte eine große Menschenmenge vorbeiziehen und erkundigte sich, was das zu bedeuten habe. „Jesus von Nazareth, komm vorbei“, erklärte man ihm. Da fing er an zu rufen: „Jesus, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“ Die Vorübergehenden fuhren ihn an, still zu sein. Doch er schrie nur umso lauter: „Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!“ Jesus blieb stehen und befahl, den Mann zu ihm zu bringen. Als er herangekommen war, fragte Jesus: „Was möchtest du von mir?“ Herr, dass ich sehen kann, erwiderte der Blinde. „Du sollst sehen können“, sagte Jesus. „Dein Glaube hat dich geheilt.“ Im gleichen Augenblick konnte der Mann sehen. Er folgte Jesus und pries Gott. Und auch die ganze Menge, die dabei war, pries Gott.
Wir sehen in diesem Text zwei ganz verschiedene Seiten des Zuhörens. Und die erste Seite nenne ich mal das Hören durch den Lärm. Schauen wir uns die Situation genau an: Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. Es ist eine Reise mit einem unglaublichen Zeitdruck, die er gerade hat. Die Passion steht vor. Eine riesige Menge ist mit ihm unterwegs. Und sie marschieren zielstrebig auf die wichtigste Stadt der Welt zu – in ihren Augen natürlich. Und da am Rand sitzt nun ein Mann: ein Bettler. Und Bettler galten in der jüdischen Gesellschaft damals als absolute Ausgestoßene. Die soziale Stellung war eng mit körperlichen Beeinträchtigungen verbunden. Und seine Blindheit verschärfte diese Ausgrenzung nochmal extrem. Blinde im Orient wurden oft verspottet und waren auch arbeitslos. Sie waren doppelt marginalisiert, weil sie nicht arbeiten konnten und von der Gesellschaft dann stigmatisiert wurden. Sogar die religiösen Autoritäten wollten oft nichts mit den Bettlern zu tun haben, weil sie fürchteten, durch den Kontakt unrein zu werden. Und für die Menge ist dieser Mann also nichts weiter als ein lästiges Störgeräusch. Die Leute an der Spitze des Zuges fuhren ihn an: Sie befahlen ihm zu schweigen.
Nun ratet mal, wer wohl wahrscheinlich an der Spitze ging? Sehr wahrscheinlich waren es die engsten Vertrauten von Jesus. Sie gingen stolz dem König voran und dachten sich: Der Meister hat jetzt wirklich keine Zeit für einen blinden Bettler – für jemand anderen, so ein Gesocks. Sie wollten Jesus beschützen und sie wollten Jesus abschirmen.
Aber Jesus reagiert völlig anders. In Vers 40 steht ein Satz, der für mich das Herzstück von Jesu Mission ist: „Jesus aber blieb stehen.“ Er unterbricht sein wichtiges Programm. Er bricht durch den Lärm. Er lässt sich nicht von der Eile der Menge irgendwie anstecken. Er filtert diese eine verzweifelte Stimme aus dem ganzen Geschrei heraus. Er hört die Not.
Und das ist eine echte Herausforderung für unseren Alltag: Wie oft sind wir in unserem eigenen Modus da auch gefangen, in unserem eigenen Hamsterrad? Wir haben unser Ziel vor allem. Wir haben unsere Augen und kommen da gar nicht wirklich raus. Wir schaffen es nicht, da eine Unterbrechung einzubauen. Wir wollen den Einkauf erledigen. Wir wollen das Projekt auf der Arbeit abschließen. Wir wollen den Hauskreis vorbereiten. Und dann begegnet uns jemand. Jemand sagt etwas zu uns. Und vielleicht klingt es im ersten Moment sogar aggressiv oder vielleicht auch abweisend – oder wir verstehen es erst mal nicht. Vielleicht klingt es extrem leidenswert. Vielleicht klingt es leise und ganz beiläufig.
Und wenn wir nur mit halbem Ohr hinhören, verpassen wir das Wichtigste. Dietrich Bonhoeffer hat einmal gesagt, dass der erste Dienst in der christlichen Gemeinschaft darin besteht, den anderen anzuhören, zuzuhören. Es gibt ein ungeduldiges Zuhören, das eigentlich nur darauf wartet, endlich selbst reden zu können – oder weiterzuziehen. Das Gegenteil von Zuhören ist nämlich nicht reden, sondern nur darauf zu warten, bis man wieder dran ist.
Richtiges Zuhören bedeutet, mit voller Aufmerksamkeit dem Gesagten zu folgen. Es bedeutet, den Antrieb zu haben, den anderen wirklich dann auch zu verstehen. In der Kommunikationspsychologie spricht man manchmal vom Ohr der Selbstoffenbarung. Und das bedeutet: dass man sich nicht mehr so sehr auf die Beziehung bezieht – sondern man hört nicht nur die nackten Fakten. Ich versuche herauszuhören, was der andere eigentlich über sich selbst, über seinen inneren Zustand eigentlich verraten möchte. Und ich frage mich im Stillen: Was braucht dieser Mensch gerade wirklich? Ist er arm an Leib, Seele, Geist oder Beziehung? Braucht er einfach nur jemanden, der seine Frustration aushält?
Wir sind aufgerufen, solche Zuhörenden zu sein. Das ist unsere erste Aufgabe, bevor wir irgendwelche Lösungen präsentieren und anbieten.
Jesus blieb stehen und er hörte hin. Er war sensibel für die Zwischentöne, die die Menge einfach übertönen wollte. Und das führt mich jetzt zum Zweiten: zu hören – die zweite Seite des Zuhörens. Und die nenne ich die Würde im Gespräch.
Jesus lässt den Mann zu sich bringen. Die Menge muss weichen. Der Ausgestoßene steht plötzlich im Mittelpunkt. Und dann stellt Jesus ihm diese Frage aus Vers 41: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“ Oder die Übersetzung, die ich vorgelesen habe: „Was möchtest du von mir?“
Und ganz ehrlich, auf den ersten Blick wirkt diese Frage fast absurd. Der Mann ist blind. Das ist doch offensichtlich, was er will. Er will wieder sehen.
Und Lukas schreibt ganz bewusst, dass der Mann wieder sehen möchte. Und das lässt vermuten, dass er nicht blind geboren war – sondern durch einen Schicksalsschlag sein Augenlicht verloren hatte. Er wusste ganz genau, was er verloren hat.
Warum? Warum?
Ist Jesus da begriffsstutzig? Nein, Jesus ist da eigentlich brillant. Jesus stellt keine Ferndiagnosen. Jesus nimmt den Blinden nicht einfach rasch in Behandlung und fertigt ihn ab. Er zieht ihn ganz bewusst in ein Gespräch.
Und durch diese Frage passiert etwas Unglaubliches mit diesem Mann: Er wird wieder zu einem Ich und findet ein echtes Du. Er darf etwas wollen. Er soll sogar etwas wollen.
Und stellt euch das vor: Dieser Mann war es gewohnt, dass andere über ihn bestimmten. Er war es gewohnt, dass man ihm Befehle gab: „Sei still! Geh aus dem Weg – du störst.“ Er war in den Augen der Gesellschaft nur ein Objekt. Ein Fall für Almosen.
Aber für Jesus? Jesus stülpt ihn nicht einfach ein Wunder über. Jesus macht ihn nicht zu einem persönlichen Missionsobjekt. Er fragt ihn als Partner, als Mitmenschen, als Nächsten. Er sucht das Gespräch und damit die innere Verbindung mit dem Betroffenen. Er gibt ihm seine Würde zurück. Er nimmt ihn so ernst, dass der Mann sein tiefes Bedürfnis selbst formulieren darf.
Und das ist wahre Nächstenliebe. Das ist die Liebe, die diese Welt auch verändert: Den anderen so ernst nehmen, dass er selbst sagen darf, was er braucht.
Und ich erinnere mich an eine Reportage, wo eine junge Frau im Rollstuhl saß. Und da ist genau das passiert: Man hat sie gefragt: „Was wünschst du dir eigentlich?“ Und eigentlich haben alle Menschen, die sich in der Welt verliebt haben – alle, die da rum sahen – gedacht: Ja, sie möchte gerne sagen: „Ich möchte, dass die Gesellschaft barrierefrei wird. Dass überall irgendwo Rampen sind, wo ich drauf kann. Dass ich überall hinkomme.“ Das hat sie aber nicht gesagt.
Sie hat sich gewünscht, dass die Gesellschaft ein Bewusstsein dafür hat: dass diese behinderten Menschen auch ganz normale Menschen sind – keine Kreaturen, keine kranken Menschen, keine, die irgendwie ganz was Spektakuläres brauchen. Sie wollte einfach ein ganz normaler Mensch sein.
Ich glaube, wir sind unglaublich schnell bei Problemlösungen: Jemand erzählt uns von einer schweren Krankheit und wir sagen sofort: „Gott ist dein Arzt – ich bete gleich um Heilung.“ Jemand erzählt uns von Stress auf der Arbeit und wir sagen: „Du musst einfach lernen, loszulassen und Gott zu vertrauen.“ Und versteht mich da nicht falsch: das sind alles gute und richtige Gedanken. Aber wir überspringen oft den wichtigsten Schritt. Wir überspringen die Würde der Frage.
Was würde passieren, wenn wir nächste Woche in ein Gespräch einmal eine Pause machen? Wenn wir den Drang widerstehen, sofort den rettenden Rat zu geben?
Wenn wir stattdessen… Fragen: „Was wünschst du dir gerade am meisten? Was kann ich in dieser Situation für dich tun? Erzähl mir mehr davon. Ich möchte das wirklich verstehen – wie du dich fühlst.“
Jesus hat in den Evangelien ständig Fragen gestellt und meistens einfach nur zugehört. Er hat Hunderte von Fragen gestellt und nur einen winzigen Bruchteil davon direkt beantwortet.
In unserem Begleitheft, was ihr auch downloaden könnt – ich habe es hier nochmal ausgedruckt; ihr könnt das runterladen und es steht euch zur Verfügung – da könnt ihr nochmal Folgendes nachlesen: was wir oder wie wir im Alltag auch den Leuten einfach Frage stellen können. Ein kleines Tool.
Die vier Hs, die findet ihr dann hier auch direkt in der Mitte dieses kleinen Heftchens. Es sind ganz simple Bereiche, in denen wir Menschen gute Fragen stellen können – um ihnen Raum zu geben: Falls wir mal auf dem Schlauch stehen, falls wir nicht wissen: Wie kann ich damit jetzt umgehen?
Also das erste H steht für Herkunft. Da kann man einfach fragen: „Wo kommst du eigentlich her? Was ist deine Geschichte? Was war dein Weg?“
Das zweite H steht für Hobbys und Herzschlag. Also was begeistert dich? Was machst du in deinem Alltag? Wofür schlägt dein Herz in deiner Freizeit? Wie verbringst du die eigentlich?
Das dritte H steht für die Herausforderungen: also was stresst dich gerade im Alltag? Wo stehst du enorm unter Druck?
Und das vierte H steht für die Hoffnung. Was wünschst du dir für die Zukunft? Worauf freust du dich eigentlich?
Und wer solche Fragen stellt und dann einfach mal schweigt und zuhört, der baut dann auch echte Beziehungen auf. Er baut Beziehungen, die viel tiefer gehen als ein oberflächlicher Plausch am Gartenzaun.
Und genau dort passiert dann das, was wir Mission nennen: Nicht als ein aufgesetztes Programm – sondern weil Menschen merken, dass wir echtes Interesse an ihnen auch haben. Weil sie spüren, dass sie bei uns sicher sind.
Schaut euch an, was am Ende unserer Geschichte in Lukas 18 passiert: Der Mann bekommt sein Augenlicht ja zurück. Er wird geheilt. Und was tut er dann? Er folgt Jesus nach und verherrlicht Gott.
Das Markus-Evangelium verrät uns sogar den Namen dieses Mannes: Er heißt Bartimäus. Und weil er namentlich erwähnt wird, gehen viele Theologen davon aus, dass dieser Bartimäus später ein sehr bekanntes Mitglied der ersten christlichen Urgemeinde gewesen ist.
Aus dem blinden Bettler, den alle überhören wollten, wird ein engagierter Nachfolger Jesu. Ein bekannter Nachfolger Jesu. Ein bekanntes Gesicht in der Gemeinde.
Und alles begann damit, dass Jesus stehen blieb und ihm einfach nur zuhörte.
Und ich wünsche mir das so sehr für uns als Baptistengemeinde: Stellt euch vor, wir wären genau dafür in unserer Stadt auch bekannt – eine Gemeinschaft von Menschen, bei denen man nicht das Gefühl hat, gegen eine Wand zu reden. Ein Ort, an dem man sich nicht durch Lärm bemerkbar machen muss, um gesehen zu werden.
Stellt euch vor: Wir sind Menschen, die mitten in der Eile des Alltags stehen bleiben – Menschen, die den geistlichen Arbeitsspeicher immer wieder bei Gott lehren, damit sie dann auch Kapazität haben für ihren Nächsten.
Der berühmte Engländer John Newton hat das bekannte Lied „Amazing Grace“ geschrieben. Und in der einen Strophe heißt es: „I once was lost, but now I'm found; what blind, but now I see.“ Also: Ich war blind – aber nun sehe ich.
Und wir feiern oft, dass Gott uns die Augen für seine Gnade öffnet. Aber lasst uns heute dafür beten, dass er uns auch die Augen und die Ohren für unsere Mitmenschen öffnet.
Wenn wir anfangen, einander und den Menschen in unserem Umfeld wirklich zuzuhören – dann werden wir sehend auch für ihre Not. Und unser Nächster wird ganz deutlich spüren: Hier bin ich nicht einfach nur ein Objekt, ich bin nicht ein Projekt, ich bin nicht irgendwie jemand, der in einem Programm steckt.
Hier bin ich kein Pfeil für kluge Ratschläge. Hier bin ich einfach ein Mensch. Hier bin ich ein Du. Hier bin ich geliebt.
Und das wünsche ich mir für uns.